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Für mehr OER in wirtschaftlichen Studiengängen

Neues Lehr-Projekt von Prof. Dr. Mona Mensmann.

Drei Hände vor einem aufgeklappten Laptop. Zwei zeigen auf den Bildschirm, eine bedient das Touchpad.

Über die nächsten zwei Jahre fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW in das gemeinsame Projekt „Digital Innovation and Sustainable Development“ („Digitale Innovation und nachhaltige Entwicklung“) von WiSo-Professorin Mona Mensmann, Prof. Dr. Tobias Brandt (WWU Münster) und Prof. Dr. Milad Mirbabaie (Universität Paderborn).

Das Vorhaben „Digital Innovation and Sustainable Development“ zielt darauf ab, die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation in wirtschaftlichen Studiengängen weiter zu verankern und entsprechende Lehrmaterialien für andere Disziplinen zur Verfügung zu stellen.

In der Förderlinie „OERContent.nrw” (Open Education Resources) unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung hochschulübergreifende digitale Lehre mit offenen Bildungsressourcen. Ziel sei es, so Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen die Entwicklung von digitalen Lehr- und Lernmaterialien als Land kontinuierlich zu unterstützen. „Von den E-Learning-Angeboten profitieren sowohl Lehrende als auch Studierende, da sie nach Abschluss der Projekte frei zugänglich zur Verfügung stehen“, so Pfeiffer-Poensgen.

Inhaltlich erarbeiten die Studierenden im Rahmen der Lehre Fallbeispiele, die insbesondere die Innovationskraft digitaler Technologien zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit aufzeigen, beispielsweise Armut, Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit. Diese sogenannten „Teaching Cases“ werden sich anlehnen an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Die entstehenden Lehrmaterialien werden frei zugänglich und in verschiedenen Formaten, im Landesportal für Studium und Lehre ORCA.nrw (Open Resources Campus NRW) zur Verfügung stehen, etwa als Foliensatz, in Form von Video-Clips, oder als Materialien für die selbstständige Ausarbeitung. Lehrende werden so in die Lage versetzt, die Inhalte an verschiedene Zielgruppen (Bachelor/Master) und Formate (Kleingruppen/Großveranstaltungen) anzupassen. Zugleich können Lehrende auf zielgruppen- und formatgerechte Lehrpläne und Prüfungsentwürfe zugreifen. Über die Nutzung in Hochschullehrveranstaltungen hinaus, können die Inhalte langfristig in einen offenen Massive Open Online Course (MOOC) weiterentwickelt werden.

 

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