Aktuelles - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln https://www.wiso.uni-koeln.de/ Aktuelle Hinweise und Nachrichten aus der Forschung und Lehre der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln de-de WiSo-Fakultät Wed, 01 Apr 2020 02:29:12 +0200 Wed, 01 Apr 2020 02:29:12 +0200 TYPO3 EXT:news news-18862 Fri, 27 Mar 2020 21:33:00 +0100 Coronavirus: Warum die Sterblichkeit so verschieden ist http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/coronavirus-warum-die-sterblichkeit-so-verschieden-ist Neue Studie des Exzellenzclusters ECONtribute zeigt: Die Sozialstruktur verschiedener Ländern hat Einfluss auf die Sterberaten im Zusammenhang mit COVID-19. Die Großeltern wohnen mit im Haus und für die Kinderbetreuung ist gesorgt: Was lange als ideales Modell für viele Familien galt, ist in der Coronakrise gefährlich: Die beiden ECONtribute-Ökonomen Prof. Dr. Moritz Kuhn und Prof. Dr. Christian Bayer haben über verschiedene Länder hinweg die Rolle von Sozialstrukturen mit Letalitätsquoten bei COVID-19-Infektionen verglichen. Ergebnis: Je mehr Erwerbstätige mit ihren Eltern zusammenleben, desto höher ist der Anteil der Corona-Toten am Anfang der Epidemie.

Beim Blick nach Italien erschrecken vor allem die hohen Sterbezahlen der COVID-19-Infektion. Der Anteil der Verstorbenen ist in Italien deutlich höher als hierzulande. In Deutschland liegt der Anteil der Patienten mit tödlichem Krankheitsverlauf noch immer bei unter 0,3 Prozent, in Italien hingegen bei rund sechs Prozent (Stand 15. März). Das bedeutet, dass in Italien pro 1.000 Erkrankten im Schnitt 60 Menschen sterben, in Deutschland hingegen drei. Die beiden Ökonomen untersuchten als mögliche Ursache für die unterschiedlich hohe Sterberate Unterschiede in der Form des Zusammenlebens und der sozialen Interaktion in den verschiedenen Ländern.

Unterschiedliche Formen des Zusammenlebens

Im hypothetischen Land A finden wenige Kontakte zwischen den Generationen im täglichen Leben statt. Die arbeitende Bevölkerung und ältere Menschen leben relativ getrennt voneinander. In Land B hingegen gibt es viel alltäglichen Austausch und Interaktion zwischen den Generationen. So wohnen beispielsweise Großeltern mit im Haus und passen auf Enkelkinder auf oder jüngere Arbeitnehmer, die sich keine eigene Wohnung leisten können, sind noch nicht aus ihrem Elternhaus ausgezogen.

Um das soziale Zusammenleben messbar zu machen, untersuchten die Wissenschaftler den Anteil der 30 bis 49-Jährigen, die mit ihren Eltern zusammenwohnen. Im europäischen und auch im weltweiten Vergleich ergeben sich hier wie bei der Sterberate große Unterschiede. Die ECONtribute-Forscher gehen davon aus, dass der Virus hauptsächlich durch die Erwerbsbevölkerung aus China nach Europa gekommen ist und sich dann hier unter den Berufstätigen verbreitet hat.

„Wenn sich die arbeitende Bevölkerung in hohem Maß infiziert, dann ist das für Bevölkerungsstrukturen wie in Deutschland oder Skandinavien, wo wir weniger generationsübergreifende Formen des Zusammenlebens kennen, weniger dramatisch“, erläutert Moritz Kuhn, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. „In Ländern wie Italien, in denen Ältere oft mit der gesamten Familie unter einem Dach wohnen, steigt dann der Anteil der Krankheitsverläufe mit tödlichem Ausgang deutlich.“ Sobald der Virus auch unter Älteren gestreut hat, komme es zu einer Kettenreaktion, die das Gesundheitssystem überlastet.

Osteuropäische Länder könnten besonders betroffen sein

Nicht nur in Italien gibt es viele Formen des generationsübergreifenden Zusammenlebens, sondern auch in osteuropäischen Ländern. Auf sie könnte daher eine ähnliche Situation wie in Italien zukommen, wenn sie die empfohlenen Maßnahmen, wie die Einhaltung einer „sozialen Distanz“, zum Schutz der älteren Bevölkerung zu spät umsetzen, warnen die Wissenschaftler. Umso wichtiger sei es, dass die Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden.

Gegensätzlicher Trend in asiatischen Ländern

Für den asiatischen Raum gelte grundsätzlich der gleiche Zusammenhang, jedoch seien die generationsübergreifenden Kontakte sehr viel ausgeprägter, legen die Forscher dar. Dass die Letalitätsquoten dennoch geringer ausfallen, liege an einer insgesamt jüngeren Bevölkerung, könne aber auch an anderen Formen der sozialen Interaktion – wie unterschiedlichen Begrüßungsritualen liegen. Möglich sei auch, dass sich asiatische Länder besser auf mögliche Pandemien vorbereitet haben und von Erfahrungswerten aus der SARS-Krise 2003 profitieren. So gibt es in vielen asiatischen Ländern Fieberkliniken, die nur erkältungs- und grippespezifische Symptome behandeln und das Gesundheitssystem damit entlasten.

Die Studie ist im Rahmen von ECONtribute Markets und Public Poicy entstanden. Es handelt sich dabei um den einzigen wirtschaftswissenschaftlichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Exzellenzcluster – getragen von den Universitäten in Bonn und Köln. Der Cluster forscht zu Märkten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ziel von ECONtribute ist es, Märkte besser zu verstehen und eine grundlegend neue Herangehensweise für die Analyse von Marktversagen zu finden, die den sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit, wie zunehmender Ungleichheit und politischer Polarisierung oder globalen Finanzkrisen, gerecht wird.

 

]]>
news-18811 Thu, 12 Mar 2020 14:42:01 +0100 Deutschland: Immer reicher, immer ungleicher http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/deutschland-immer-reicher-immer-ungleicher Heute vorgestellte ECONtribute-Studie zeigt historische Vermögensverteilung in Deutschland. Die reichsten 50 Prozent der Deutschen haben ihr Vermögen seit der Wiedervereinigung verdoppelt – die ärmsten 50 Prozent haben praktisch nichts hinzugewonnen. Das zeigt die neue Studie „Die Verteilung der Vermögen in Deutschland von 1895 bis 2018“ des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln. Sie bildet die erste umfassende Analyse von langfristiger Vermögensungleichheit in Deutschland. Grundlage für die Ergebnisse sind historische Steuerdaten, Studien und Umfragen sowie Reichen-Rankings der letzten 125 Jahre. Der Vizekanzler und Bundesminister für Finanzen Olaf Scholz nahm die Studie heute in Berlin entgegen.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander: Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Exzellenzclusters ECONtribute: Markets & Public Policy rund um ein Forschungsteam des Bonner Ökonomen Prof. Dr. Moritz Schularick. Seit der Wiedervereinigung wurde die obere Mittelschicht deutlich reicher – während die Armen weiter arm blieben. Seit 1993 konnten die reichsten 50 Prozent der Deutschen ihr Realvermögen verdoppeln, im Gegensatz dazu gewannen die ärmsten 50 Prozent jedoch fast nichts an Vermögen hinzu. Der Anteil der unteren 50 Prozent der Deutschen am Gesamtvermögen hat sich seit 1993 sogar fast halbiert.

Vor allem der Aktien- und Immobilienboom haben zu dieser Entwicklung geführt: Denn wer ein Haus, eine Wohnung oder andere Vermögenswerte besitzt – und vorher bereits genügend Vermögen auf der Seite hatte, um sich solches zu leisten – konnte im vergangenen Jahrzehnt von den gestiegenen Preisen profitieren. An den Haushalten der unteren Vermögensverteilung ist die Entwicklung nahezu vorbeigegangen.

Der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty Professor an der Paris School of Economics kommentierte die Studie in Berlin: „Es wird deutlich, dass die Wohlstandsunterschiede nach wie vor extrem hoch sind und seit den 1990er Jahren zugenommen haben. Der begrenzte Zugang zu Eigentum und wirtschaftlicher Teilhabe der unteren Bevölkerungshälfte sowie die große Konzentration von Reichtum und wirtschaftlicher Macht an der Spitze sollten Deutschland und Europa insgesamt Sorgen bereiten.“

Das Auseinanderklaffen von Reich und Arm stützen weitere Zahlen: Während 1993 die oberen zehn Prozent der Haushalte im Mittel noch 50 Mal reicher waren als die unteren 50 Prozent, verdoppelte sich auch diese Zahl bis 2018.
„Für eine kluge und durchdachte Politik ist eine solide Bestandsaufnahme unabdingbar“, lobte Bun-desfinanzminister Olaf Scholz die Studie am Donnerstag. „Mit der ersten umfassenden Langzeitstudie zur Entwicklung der Vermögensungleichheit in Deutschland leisten Moritz Schularick und seine Ko-Autoren einen wichtigen Beitrag zur wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Debatte. Sozialer Zusam-menhalt kann nur gelingen, wenn alle am Wachstum und Erfolg unserer Gesellschaft teilhaben.“
Aktuelle Statistiken bewerten zudem das Gesamtvermögen der deutschen Haushalte zu niedrig. Insbesondere die vielen Kapitalgesellschaften sowie Quasi-Kapitalgesellschaften werden in Deutschland statistisch viel zu gering eingeschätzt. „Wenn man internationale Bewertungsmethoden anlegt, dann sehen wir, dass das deutsche Betriebsvermögen 2018 rund vier Billionen Euro und das Immobilienvermögen mehr als neun Billionen Euro betrug. Damit wurde das deutsche Betriebsvermögen um bis zu zwei Billionen Euro zu niedrig bewertet“, erläutert Studienautor Schularick die Ergebnisse.

Die Studie ist im Rahmen von ECONtribute entstanden, dem einzigen wirtschaftswissenschaftlichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Exzellenzcluster – getragen von den Universitäten in Bonn und Köln. Der Cluster forscht zu Märkten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.


Über ECONtribute: Markets & Public Policy
„ECONtribute: Markets & Public Policy“ ist bundesweit der einzige wirtschaftswissenschaftliche DFG-Exzellenzcluster. Er wird von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Universität zu Köln getragen. Der Cluster forscht zu Märkten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ziel von ECONtribute ist es, Märkte besser zu verstehen und eine grundlegend neue Herangehensweise für die Analyse von Marktversagen zu finden, die den sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit, wie zunehmender Ungleichheit und politischer Polarisierung oder globalen Finanzkrisen, gerecht wird.

Vor diesem Hintergrund entwickelt ECONtribute einen neuen umfassenden und innovativen Ansatz, der gesellschaftliche Ziele über ökonomische Effizienz hinaus und neue Möglichkeiten der Politikge-staltung mit einbezieht. Der Cluster verfolgt einen interdisziplinären Ansatz: neben der Volkswirt-schaftslehre sind auch benachbarte Disziplinen wie Recht, Psychologie, Neurowissenschaften und die Betriebswirtschaftslehre beteiligt. ECONtribute bildet so einen international führenden Forschungs-standort für wirtschaftswissenschaftliche Forschung im Bereich Public Policy.

]]>
news-18752 Thu, 12 Mar 2020 13:38:00 +0100 Wie schädlich ist die Medienberichterstattung? http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wie-schaedlich-ist-die-medienberichterstattung Die großen Printmedien berichten über unternehmerisches Fehlverhalten wie Umweltvergehen, Korruption oder die Verletzung von Sozialstandards ("Corporate social irresponsibility") nicht gleichermaßen und unabhängig, zeigt eine neue Studie von WiSo-Professor Marc Fischer. Fälle unternehmerischen „Fehlverhaltens“ wie Umweltvergehen, Korruption oder die Verletzung von Sozialstandards, zusammengefasst im Begriff „Corporate social irresponsibility (CSI)“ sind für Medien meist berichtenswerte Ereignisse. Für die betroffenen Unternehmen und Aktionäre kann ein solches CSI-Ereignis dabei erhebliche finanzielle Folgen haben.

In einer neuen Studie hat WiSo-Professor Marc Fischer (Marketing Area, Key Research Initiative „Digital Transformation“) zusammen mit Samuel Stäbler, Assistant Professor of Marketing der Tilburg University, die Medienberichterstattung über 1.054 CSI-Ereignisse, in 77 führenden Medien aus fünf Ländern untersucht. Der durchschnittliche finanzielle Verlust an der US-Börse aufgrund eines CSI-Ereignisses beläuft sich auf rund 321 Millionen US-Dollar, fanden sie heraus.

Das Ausmaß des Schadens, den ein CSI-Ereignis einem Unternehmen zufügt, hängt allerdings stark davon ab, wie viel Medienaufmerksamkeit das Ereignis erhält. So reagierte etwa der US Aktienmarkt  nur dann auf CSI-Fälle, wenn vier oder mehr US-Medien darüber berichteten.

Zugleich zeigte sich, dass die großen Printmedien nicht gleichermaßen und unabhängig über unternehmerisches Fehlverhalten berichten. So berichten etwa Zeitungen über ethische Vergehen von beliebten Unternehmen mit bekannten Marken deutlich häufiger, ebenso wie über das Fehlverhalten von ausländischen Unternehmen.

Das Ausmaß der Berichterstattung ist den Ergebnissen der Studie zufolge aber keineswegs unbeeinflussbar. Wenn ein Unternehmen beispielsweise enge Werbepartnerschaften mit Zeitungen unterhält, berichten diese Zeitungen weniger häufig über dessen CSI-Fälle. Das Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen, wie Nachrichtenmedien Ereignisse auswählen, ist mithin für Unternehmen von größter Bedeutung, um schlechte Presse zu prognostizieren und geeignete Instrumente für proaktives Handeln zu finden.

Auf der anderen Seite legen die Ergebnisse nah, dass Medien nicht immer zwingend im Interesse ihrer Leser handeln. Insofern ist es auch für die Gesellschaft wichtig, dass Mediennutzer zumindest das Recht haben, zu verstehen, ob eine gleiche Chance besteht, dass die Medien über ein CSI-Ereignis berichten.

]]>
news-18791 Wed, 11 Mar 2020 18:06:10 +0100 Informationen zum Coronavirus (COVID-19) http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/informationen-zum-coronavirus-covid-19 WiSo-Fakultät und Universität zu Köln informieren. (31.03.2020) Die sich stetig wandelnde Informationslage zur aktuellen Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) führt verständlicherweise zu großer Verunsicherung. Von Seiten der Universität zu Köln informiert das Rektorat laufend über aktuelle Maßnahmen und Hinweise. Die Informationsseite wird permanent aktualisiert.

Die WiSo-Fakultät steht in engem Austausch mit der Universitätsleitung um die Gesundheit unserer Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter*innen zu schützen. Informationen seitens der Fakultät werden an dieser Stelle zentral gesammelt. Die Mitarbeiter*innen werden laufend über entsprechende Regelungen informiert.

Webinar für WiSo Studierende zur Onlinelehre
Mittwoch, 01. April 2020 von 11:00-13:00 Uhr

Ab dem 6. April starten sukkzessive die Online-Vorlesungen zum Sommersemester 2020!
Zur Einführung in die verwendeten Tools bieten die WiSo IT-Services ein Webinar „Studierendenschulung-Onlinelehre“ via Zoom an.

Veranstaltungs- und Teilnahmeinformationen sind im aktuellen Sondernewsletter zusammengefasst.

Lehre im aktuellen Semester (WiSe 2019/20)
Alle Präsenzveranstaltungen sind seit einschließlich Montag, 16.03.2020 eingestellt.
Die WiSo-Fakultät arbeitet intensiv daran, sukzessiv möglichst viele der davon betroffenen Veranstaltungen online anzubieten. Einzelne finden bereits statt, laufend kommen neue hinzu. Die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind in Klips als Anmerkungen zu den jeweiligen Terminen in der Terminserie vermerkt.

Start der Lehrveranstaltungen im SoSe 2020
Das NRW-Wissenschaftsministerium hat landesweit den Semesterstart auf den 20.4.2020 verschoben. Gleichzeitig hat es die Universitäten ermächtigt, vor dem neu festgesetzten Beginn der Vorlesungszeit digitale Veranstaltungen durchzuführen. Die WiSo-Fakultät startet daher den Vorlesungsbetrieb wie geplant zum 6.4.2020 mit Online-Lehrformaten. Dies kann von der Regelung anderer Fakultäten abweichen.

Genauere Informationen über das Stattfinden der einzelnen Lehrveranstaltungen sind den Informationen in KLIPS und ILIAS zu entnehmen. Bei „Informationen“ oder „sonstige Anmerkungen“ der einzelnen Lehrveranstaltungen stehen die entsprechenden Hinweise. Ansprechpartner sind die in KLIPS angegebenen Dozierenden.

Die WiSo IT-Services stellen für Studierende ein Informationsblatt zur Online-Lehre bereit, um ihnen die praktische Umsetzung zu erleichtern.

Prüfungen, Abschlussarbeiten, Einsichtnahmen im Wintersemester 2019/20
Das Rektorat der Universität zu Köln hat beschlossen, alle aktuell angesetzten Präsenzprüfungstermine im Verantwortungsbereich der Universität zunächst bis zum 20. April 2020 mit sofortiger Wirkung abzusagen.
Das WiSo-Prüfungsamt hat die entsprechenden Regelungen und Informationen (u.a. zu Nachholterminen, Härtefallregelungen,  Hausarbeiten) auf seiner Webseite veröffentlicht.

Die Frist aller derzeit noch in Bearbeitung befindlichen Bachelor- und Masterarbeiten wird um fünf Wochen verlängert. Dies gilt für alle laufenden Abschlussarbeiten, die vor dem 16.03.2020 begonnen wurden.

Ab sofort (zunächst begrenzt bis zum 20.04.2020) können Abschlussarbeiten auch online via Sciebo (Hochschulcloud) fristwahrend eingereicht werden. Verbindliche Informationen zu Abschlussarbeiten ebenso zu Einsichtnahmen finden sich ebenfalls auf der Webseite des WiSo-Prüfungsamtes.

Änderungen im Bewerbungsprozess der Masterprogramme
Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Wiso-Fakultät für einige Änderungen im Bewerbungsprozess für den Masterstudiengang International Management (CEMS MIM) entschieden, insbesondere die Studierfähigkeitstests und die Sprachnachweise für Englisch betreffend. Die Änderungen gelten unter der Voraussetzung, dass die Bewerbung bis zum 31. März 2020 im MIM-Masterbewerbungsportal der Universität zu Köln und ggf. bei uni-assist eingegangen ist.

Auch für die weiteren Masterprogramme der WiSo-Fakultät inklusive der Doppelmasterprogramme wurden bereits gesonderte Bestimmungen getroffen. Maßgebliche Informationen sind auf der Seite zur Masterbewerbung zusammengefasst.

Schließung der Arbeits- und Pausenräume
Alle zentralen und dezentralen Bereiche mit Publikumsverkehr sind bis auf Weiteres geschlossen. Das umfasst auch die öffentlichen Lern- und Aufenthaltsplätze, inklusive derjenigen in den Fachbibliotheken. Der Briefkasten vor dem Eingang zum WiSo Student Service Point - gleichzeitig Briefkasten des WiSo-Prüfungsamts - ist weiterhin (über das Hauptgebäude) zugänglich .

Die Serviceeinheiten der Fakultät können aufgrund der aktuellen Situation keine persönlichen Sprechstunden und Beratungen anbieten. Telefonisch und per E-Mail bleiben sie weiterhin erreichbar.

Absage weiterer Veranstaltungen neben der Präsenzlehre
Wie schon die Präsenz-Lehrveranstaltungen werden mindestens bis zum 20.04.2020 auch weitere von der Fakultät (mit-)organisierte extracurriculare Events auf dem Campus nicht stattfinden, beispielsweise Infoveranstaltungen und Messen. Auch hier laufen derzeit Bemühungen, die Veranstaltungen online oder zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden zu lassen. Die jeweiligen Veranstaltenden stellen online Informationen zu dem jeweiligen Event zur Verfügung und werden bereits angemeldete Teilnehmer*innen über die weitere Vorgehensweise informieren.

Ausleihe von Büchern und weiteren Medien
Eine Medienausleihe oder –rückgabe in den Fachbibliotheken ist derzeit leider nicht möglich. Die WiSo-Bibliotheksservice arbeitet in Rücksprache mit der Universitäts- und Stadtbibliothek an einer kurzfristig realisierbaren und einheitlichen Lösung.

Weitere Informationen und Anfragen zum Coronavirus
Der Wiso Student Service Point hat bis auf Weiteres die persönliche Studienberatung vor Ort eingestellt. Telefonisch, per E-Mail und über die Webseite ist der WiSo Student Service Point weiter erreichbar.
Anfragen zur Corona-Thematik werden dort zentral gesammelt und ggf. innerhalb der WiSo-Fakultät weitergeleitet.

Internationale Studierende / Auslandssemester
Gaststudierende aus dem Ausland, WiSo-Studierende im Auslandsaufenthalt und CEMS-Studierende finden detaillierte Informationen auf der Webseite des International Relations Center.

Genaue Prognosen zur Entwicklung sind derzeit schwierig. Im Falle weiterer Maßnahmen werden wir die Betroffenen frühestmöglich informieren.

Wie die Universitätsleitung bittet auch die WiSo-Fakultät um Besonnenheit im Umgang mit der aktuellen Situation sowie um einen umsichtigen und diskriminierungsfreien Umgang mit dem Thema.

]]>
news-18743 Tue, 03 Mar 2020 13:40:58 +0100 Großes Interesse am Promotionsprogramm http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/grosses-interesse-am-promotionsprogramm Die Karriereplattform Inomics hat die Interessen ihrer Nutzer ausgewertet. Die WiSo Fakultät kann sich über einen „Gold Prize“ freuen. Seit nunmehr drei Jahren wertet die Online-Netzwerkplattform Inomics – eine der wichtigsten Plattformen im Bereich Economics - das Interesse ihrer Nutzer im Hinblick auf Studien- und Karrieremöglichkeiten aus und erstellt daraus ein Ranking, das in den jährlich vergebenen INOMICS-Awards in sieben Kategorien mündet.

In der Kategorie „Best Place to do a PhD 2019“ konnten die Angebote der der Cologne Graduate School in Management, Economics and Social Sciences die meisten Klicks und Interaktionen seitens der Inomics user verzeichnen. Die WiSo-Fakultät freut sich über diesen ersten Rang und den „Gold Prize“.

Die Cologne Graduate School in Management, Economics and Social Sciences (CGS) bildet den Rahmen für die Doktorandenausbildung an der WiSo-Fakultät. Sie zeichnet sich durch interdisziplinäre Forschung über die Grenzen der Management-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinaus aus. Wer sich für ein Promotionsprogramm an der WiSo-Fakultät interessiert, hat noch bis zum 31. März 2020 Zeit sich für das im Oktober 2020 startende Studienjahr zu bewerben.

Im Bereich Economics bietet die WiSo-Fakultät mit dem Studiengang Economic Research die Möglichkeit eines zweistufigen strukturierten Graduiertenprogramms. Nach einem zweijährigen exklusiven Masterprogramm (M.Sc. Economic Research) treten die Studierenden in der Regel in die zweite Phase ein. Als Doktorand*innen entwickeln sie Forschungsprojekte in ihrer Dissertation und schließen diese mit dem Doktor ab. Die Bewerbung für das Doktorandenprogramm sollte dabei vorab, ebenfalls bis zum 31. März 2020 erfolgen.

]]>
news-18738 Mon, 02 Mar 2020 15:29:11 +0100 Wie der Kohleausstieg auf die Frequenzstabilität wirkt http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wie-der-kohleausstieg-auf-die-frequenzstabilitaet-wirkt Weil die konventionelle Stromerzeugung zurückgeht – zum Beispiel durch den Kohleausstieg - ist die Stabilität der Stromnetze ohne Gegenmaßnahmen künftig nicht mehr uneingeschränkt gesichert. Das und was man dagegen tun könnte, zeigen Wissenschaftler*innen des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) und des Beratungsunternehmens ef.Ruhr in einer Studie. Der Kohleausstieg hat viele Wirkungen – unter anderem auf die Strompreise, den CO2-Ausstoß und den Strommix in Deutschland. Und es gibt weitere Folgen, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen: Der Kohleausstieg beeinflusst auch die Stabilität der Stromnetze. Denn die Trägheit der konventionellen Kraftwerksgeneratoren sorgt mit dafür, dass die Netzfrequenz von 50 Hertz gehalten wird: Wenn ein Kraftwerk ausfällt, dämpft die aus der Trägheit resultierende Momentanreserve die Frequenzabweichung, die entsteht, wenn sich durch den Ausfall ein Leistungsungleichgewicht zwischen Erzeugung und Last einstellt. Dies verschafft der Primärregelleistung Zeit zur Aktivierung, um das Leistungsungleichgewicht wieder ausgleichen zu können. Damit werden kritische Netzzustände vermieden, die im schlimmsten Fall zu Stromausfällen führen könnten.

Ein Team des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) hat nun gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen ef.Ruhr GmbH untersucht, wie sich der Kohleausstieg in Deutschland auf die Momentanreserve im Energieversorgungssystem auswirkt. Die im Auftrag der Siemens AG erstellten Studie zeigt: Um die Frequenzstabilität des Energieversorgungssystems auch im Jahr 2040 zu gewährleisten, sind die dann noch aktiven konventionellen Kraftwerke nicht ausreichend, und es müssen aktiv Maßnahmen zur Steigerung der Momentanreserve bzw. Frequenzstabilisierung getroffen werden.

Zwei Fälle in jeweils zwei Szenarien untersucht

Mit Hilfe des EWI-eigenen Modells DIMENSION für den europäischen Strommarkt haben die Autor*innen Dr. Eglantine Künle, Philipp Theile und Dr. Christian Wagner die Kraftwerksparks für das Jahr 2040 in zwei Szenarien optimiert. Beide Szenarien bilden den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ („Kohlekommission“) beschlossenen deutschen Kohleausstieg ab. Im zweiten Szenario nutzen außerdem die europäischen Länder mit einem derzeit hohen Anteil konventioneller Stromerzeugung künftig mehr erneuerbare Energien.
Die Autor*innen betrachteten zwei Fälle: einen normativen Ausfall – also einen Ausfall von 3 GW Kraftwerksleistung – und einen System-Split-Fall – also einen Zerfall des Europäischen Verbundsystems in mehrere Netzinseln. Ein solcher System-Split-Fall war im Jahr 2006 schon einmal eingetreten.

Das Ergebnis der Analyse: Mehr Strom aus erneuerbaren Energien und weniger Strom aus konventionellen (Kohle-)Kraftwerken senkt die Momentanreserve. Im Szenariojahr 2040 würde laut den Berechnungen von EWI und ef.Ruhr im Fall eines normativen Ausfalls das zulässige Frequenzminimum im Europäischen Verbundbetrieb unterschritten. Im System-Split-Fall würde der Frequenzgradient kritisch ansteigen. Beides verursacht kritische Systemzustände, die es für eine sichere und unterbrechungsfreie Stromversorgung unbedingt zu vermeiden gilt.

Zur Lösung schlagen die Autor*innen vor, die Frequenzstabilität durch konkrete Maßnahmen zu sichern: Die Erhöhung der Momentanreserve beispielsweise durch entsprechende Umrichter von erneuerbaren Energieanlagen wäre eine Möglichkeit. Eine weitere Möglichkeit ist eine schnellere Frequenzregelung. Die Primärregelleistung könnte hierzu beschleunigt werden, oder es könnte eine zusätzliche schnellere Form der Primärregelung, die „Fast Frequency Response“, etabliert werden. Diese könnte sowohl von konventionellen Kraftwerken, aber beispielsweise auch von Windkraftanlagen, Batteriespeichern, Schwungrädern oder auch von leistungselektronischen Bauteilen wie Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs (HGÜ)-Verbindungen erbracht werden.

 

]]>
news-18731 Thu, 27 Feb 2020 11:40:13 +0100 1. Platz im SCM Journal List Ranking 2020 http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/1-platz-im-scm-journal-list-ranking-2020 Universtität zu Köln als beste deutsche Universtität im Bereich Supply Chain Management bestätigt. Das SCM Journal List Ranking ist ein jährliches Ranking des Forschungs-Outputs zum Thema Supply Chain Management (SCM), basierend auf den Veröffentlichungen in führenden Journals zum Supply Chain Management.

Im aktuellen SCM Journal List Ranking der analytischen Journals liegt die Universität zu Köln in Deutschland auf Platz 1. In Europa belegt die Universität der 4. Platz und weltweit liegt sie auf Platz 46.

Das SCM Journal List Ranking by Analytically-Focused Journals basiert auf den Veröffentlichungen in Journals mit vorwiegend analytischem Fokus (Management Science, Manufacturing and Service Operations Management, Operations Research, and Production and Operations Management).

Weitere Informationen zum Ranking finden Sie auf der Seite  SCM Journal List Ranking.

Eine Auswahl weiterer Rankingergebnisse unserer Fakultät finden Sie im Bereich „Rankings“.

]]>
news-18720 Thu, 20 Feb 2020 13:04:39 +0100 Wissenschaftspreis für GATEWAY-Start-Up http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wissenschaftspreis-fuer-gateway-start-up Start-up an der Uni Köln erhält Wissenschaftspreis der EHI Stiftung für neues Mehrwegboxen-System. Das Start-up-Projekt „VYTAL“ wurde von der EHI-Stiftung mit dem Wissenschaftspreis für Zukunftsthemen des Einzelhandels als „Bestes Start-up 2020“ ausgezeichnet. Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die EHI Stiftung und GS1 Germany seit 2008 den akademischen Nachwuchs, Lehrstühle und nun auch Start-ups für exzellente Arbeiten und Projekte aus.

Wer schon einmal Essen bestellt hat, kennt die enorme Menge Verpackungsmüll, die zurückbleibt. Dieses Szenario inspirierte das Kölner Start-up „VYTAL“ dazu, Essensbestellungen nachhaltiger zu machen und auch hier dem Grundsatz „Mehrweg statt Einweg“ zu folgen. Die Gründer Dr. Tim Breker und Sven Witthöft entwickeln mit Unterstützung von WiSo-Professor Dr. Jan Recker (Cologne Institute for Information Systems (CIIS)) im Exzellenz Start-up Center GATEWAY der Universität zu Köln elektronisch smarte Leihschüssel für Take-away- und Delivery-Angebote. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Ein Jahr lang wird das Start-up nun innerhalb eines Programms aus Netzwerk-, Coaching-, Kommunikations- und Marketingaktivitäten von der EHI Stiftung gefördert. „Wir möchten als nächstes unser Mehrwegsystem händlerübergreifend in die Pilotphase bringen. Das Förderprogramm wird uns dabei sehr helfen, Sichtbarkeit und Kontakte zum Handel aufzubauen. Diese Auszeichnung ist eine große Chance für VYTAL“, sagt Gründer Tim Breker.

Die Idee von VYTAL: Gastronomien, Kantinen und Supermärkte mit Gefäßen zu versorgen, in denen die Kundinnen und Kunden Lebensmittel transportieren können. Später können die Nutzerinnen und Nutzer die Gefäße wieder bei den teilnehmenden Einrichtungen abgeben, wo sie gereinigt und wiederverwendet werden. Dieses sogenannte „Packaging-as-a-Service-Modell“ (Verpackung als Service) ohne Pfand setzt auf Kreislaufökonomie und soll den Müll im Take-away-Geschäft reduzieren.

Elektronisch smarte Etiketten an den Mehrwegverpackungen erlauben es, die Abrechnung und Verteilung der Gefäße zu überblicken. Den Rückgabeprozess möchte VYTAL auf digitale Weise unterstützen: Die Mehrweggefäße sind über eine App mit den jeweiligen Kundenkonten verknüpft.

Die Gründer wollen mithilfe der App individuelle psychologische und ökonomische Anreize setzen, um die Nutzerinnen und Nutzer zu einer schnellen Rückgabe und einem nachhaltigen Verhalten anzuregen. Das Gründerteam wird im Aspekt des sogenannten „Eco-Nudgings“ durch Professor Recker als Mentor unterstützt.

Der Begriff Eco-Nudging beschreibt den Einsatz psychologischer Methoden, um Menschen zu motivieren, sich umweltbewusster zu entscheiden. „Die Gründer kombinieren Ansätze aus den Bereichen Gamification und Eco-Nudging, um eine Lösung anzubieten, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in nachhaltiger Weise ökologisch funktionieren kann“, erklärt Jan Recker. „Dadurch bieten sie einen innovativen, digital gestützten Ansatz für eine nachhaltigere Konsumgesellschaft.“

Der Preis für das beste Start-up 2020 wurde dieses Jahr erstmalig als Kategorie innerhalb des Wissenschaftspreises für Gründungsideen vergeben, die an deutschsprachigen Hochschulen entstanden sind. Die Ideen sollten ein hohes Nutzungspotenzial für den Handel und die Konsumgüterindustrie besitzen. Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die EHI Stiftung und GS1 Germany seit 2008 den akademischen Nachwuchs, Lehrstühle und nun auch Start-ups für exzellente Arbeiten und Projekte aus.

]]>
news-18598 Thu, 23 Jan 2020 09:27:48 +0100 Erstes „Reinhart Koselleck-Projekt“ im Fach VWL http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/erstes-reinhart-koselleck-projekt-im-fach-vwl Prof. Dr. Patrick Schmitz gewinnt DFG-Unterstützung für Grundlagenforschung im Bereich der Vertragstheorie Erstmals ist es einem Volkswirt gelungen ein „Reinhart Koselleck-Projekt“ einzuwerben. Professor Dr. Patrick W. Schmitz von der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln kann sich über die Förderzusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) freuen. Mit 915.000 Euro wird die DFG sein Projekt „Unvollständige Verträge und Institutionendesign“ unterstützen. In dem Vorhaben geht es um Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Vertragstheorie, einem Teilgebiet der Mikroökonomik. 

Die Theorie unvollständiger Verträge gehört zu den wichtigsten Fortschritten in der mikroökonomischen Forschung der letzten drei Jahrzehnte. In traditionellen ökonomischen Modellen können Wirtschaftssubjekte umfassende Verträge schreiben, die jeden Aspekt ihrer Beziehung regeln. In der Realität ist dies nicht möglich. Wenn eine zukünftige Eventualität vertraglich nicht berücksichtigt wurde, stellt sich die Frage, wie dann die Entscheidungsbefugnisse lauten. Die Theorie unvollständiger Verträge erlaubt es somit erstmals, Konzepte wie Macht und Kontrolle präzise zu formulieren. Dies ist eine unabdingliche Voraussetzung für die formale Analyse von Institutionen. 

Die Theorie unvollständiger Verträge sieht sich jedoch seit einigen Jahren grundlegender Kritik ausgesetzt. Ziel des Projekts von Professor Schmitz ist es, zu den beinahe vergessenen Ursprüngen der Theorie zurückzukehren, um so einen dringend benötigten Perspektivenwechsel herbeizuführen. Dazu soll mit spieltheoretischen Methoden Grundlagenforschung betrieben werden. Wichtige Erkenntnisse lassen sich in Feldern wie der politischen Ökonomie, der Umweltökonomik und des öffentlichen Beschaffungswesens erwarten. Zum Beispiel kann die Theorie unvollständiger Verträge innovative Antworten auf folgende aktuelle Fragen ermöglichen: Wie sollte man etwa vor dem Hintergrund der Brexit-Abstimmung Referenden gestalten? Wie sollten Kontrollrechte zugeordnet werden, um Vereinbarungen zur Reduktion von schädlichen Emissionen zu erleichtern? Wie sollten im Hinblick auf die Verzögerungen und Kostensteigerungen in Fällen wie dem Hauptstadtflughafen BER Institutionen ausgestaltet werden, um die Kosteneffizienz zu erhöhen? 

Mittel für “Reinhart Koselleck-Projekte“ werden von der DFG seit 2008 für Wissenschaftler*innen bereitgestellt, die sich durch besondere wissenschaftliche Leistungen ausgewiesen haben. Ihnen soll damit der Freiraum gegeben werden, sich fünf Jahre lang auf besonders innovative und risikobehaftete Forschung zu konzentrieren. Bislang wurden 103 Koselleck-Projekte gefördert. Professor Schmitz ist deutschlandweit der erste Volkswirt, dem ein Koselleck-Projekt bewilligt wurde. Die Drittmittelsumme beträgt 915.000 Euro (inkl. Programmpauschale).

Die internationale wirtschaftswissenschaftliche Datenbank IDEAS zählt Professor Schmitz, der an der Universität Bonn promoviert hat, zu den weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Vertragstheorie (“Contract Theory and Applications“). Professor Schmitz ist erst der zweite Wissenschaftler, dem es gelungen ist, ein Reinhart Koselleck-Projekt nach Köln zu holen. Das erste Koselleck-Projekt in Köln hatte vor fünf Jahren der Biologe Professor Dr. Thomas Langer (Direktor am Max Planck Institut für Biologie des Alterns) eingeworben.

]]>
news-18232 Thu, 31 Oct 2019 08:52:35 +0100 Glück - Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion? http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/glueck-saekularisierung-oder-wiederkehr-der-religion Öffentlicher Vortrag von Prof. em. Dr. Heiner Meulemann Eine einfache Antwort auf die Frage was glücklich macht, kann WiSo-Bildungssoziologe Professor em. Dr. Heiner Meulemann (im aktuellen FAZ-Interview) auch nicht geben. Seriös kann diese Frage wohl niemand abschließend beantworten, aber wer über 40 Jahre zu Lebensläufen und Wertewandel forscht, verfügt über eine Expertise, die ihn zu einer gefragten Autorität auf seinem Gebiet macht.

Nicht zuletzt besitzt Professor Meulemann eine herausragende Langzeitdateneinsicht zum Wandel der politischen und sozialen Einstellungen in den europäischen Ländern. Hinsichtlich des persönlichen Glücks etwa, scheint es so, wie er im oben genannten Interview beschreibt, dass Menschen für ihren Erfolg im Leben internale Faktoren wie Fleiß und Anstrengung für wichtiger halten als externale wie Glück oder Elternhaus, und dass diese Einstellung über 40 Jahre hinweg auch stabil bleibt.

Es steht mithin ein interessanter Vortrag zu erwarten, wenn Heiner Meulemann am 6. November 2019 über „Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion in Deutschland, Europa und anderswo“ referieren wird. Wie der Rückgang der Religiosität sich zwischen Konfessionen unterscheidet, wie er durch die Folge immer weniger religiöser Generation erklärt werden kann, wo es keine Säkularisierung, sondern eine Wiederkehr der Religion gibt, und was an die Stelle der rückläufigen Religiosität treten kann – das sind dieFragen, die der Vortrag klären wird und welche die Soziologie zu einer spannenden Wissenschaft machen.

Die Vorlesung ist Bestandteil der öffentlichen Vortragsreihe „100 Jahre Soziologie“. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdaten:
„Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion in Deutschland, Europa und anderswo“
(„100 Jahre Soziologie“ Vortragsreihe – Gesellschaft verstehen – Aktuelle Forschung aus dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
Prof. em. Dr. Heiner Meulemann
6. November 2019, von 18:00 – 19:30 Uhr
Hörsaal B (Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35, 50931 Köln)

• Weitere Informationen zum Vortrag von Prof. em Dr. Heiner Meulemann

]]>
news-18225 Tue, 29 Oct 2019 11:20:43 +0100 Financial Times Masters in Management Ranking 2019: CEMS-Programm weiterhin deutschlandweit auf Platz 1 http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/financial-times-masters-in-management-ranking-2019-cems-programm-weiterhin-deutschlandweit-auf-platz-1 Im diesjährigen Masters in Management Ranking der Financial Times hat die WiSo-Fakultät zwei Erfolgsmeldungen zu verzeichnen: Weltweit betrachtet hat sich der Master in Business Administration von Platz 63 auf 60 verbessert – seit 2015 die beste Positionierung. Innerhalb Deutschlands sind wir nun auf Platz acht – somit wie die letzten Jahre erneut unter den Top10.

Auch das CEMS-Programm performt weiterhin deutschlandweit als Spitzenreiter im Bereich der International Management Education. Das gesamte Ranking mit den jeweiligen Unterrubriken finden Sie unter http://rankings.ft.com/businessschoolrankings/masters-in-management-2019.

• Informationen zum Financial Times Ranking „Masters in Management 2019“ (WiSo-Fakultät)

• Master in International Management (CEMS MIM)

]]>
news-18220 Fri, 25 Oct 2019 13:17:26 +0200 Bernhard Düttmann übernimmt Vorstandsvorsitz bei Ceconomy http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/bernhard-duettmann-uebernimmt-vorstandsvorsitz-bei-ceconomy Aufsichtsrat bestellt WiSo-Lehrbeauftragten zum CEO Dr. Bernhard Düttmann gehört zu den bekanntesten Managern Deutschlands. Als Vorstandsmitglied (CFO) der Beiersdorf AG und (als CEO) der LANXESS AG hat er bereits zweimal Unternehmen in den DAX geführt. Im Laufe seiner Karriere konnte sich der ausgewiesene Finanzfachmann überdies (unter anderem) auf den Feldern Human Resources, Interkulturelles Management und Organisationsentwicklung bewähren.

Der WiSo-Fakultät ist Bernhard Düttmann nicht nur als Redner verbunden geblieben. Seit 2015 leitet er regelmäßig Praxisseminare für Masterstudierende (Business Projects Masterkurse) in den Bereichen Supply Chain Management und Corporate Development. Ebenso wie mit seiner ehemaligen Tätigkeit im Advisory Board unterstützt er damit die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis.

Seit dem 17. Oktober hat Bernhard Düttmann nun den Chefsessel bei der Düsseldorfer Ceconomy AG – bekannt vor allem als Muttergesellschaft der Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn - übernommen. In einer außerordentlichen Sitzung bestellte der Aufsichtsrat Dr. Bernhard Düttmann, Mitglied des Aufsichtsrats, für die Dauer von zwölf Monaten zum Vorsitzenden des Vorstands (CEO). Zugleich wurde er zudem Arbeitsdirektor des Konzerns und verantwortet neben Personal die Strategie des Konzerns.

Wir gratulieren ihm zu seiner neuen, herausfordernden und verantwortungsvollen Aufgabe und freuen uns für unsere Masterstudierenden im Rahmen der Business Projects Seminare auf einen spannenden Austausch aus der Praxis.

• CV von Dr. Bernhard Düttmann (WiSo-Supply Chain Management Area)

]]>
news-18009 Fri, 13 Sep 2019 14:46:55 +0200 Innovationsmanagement-Studie prämiert http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/fabian-j-sting-juergen-hauschildt-preis2019 Wir gratulieren Fabian J. Sting zum Jürgen Hauschildt Preis 2019! „Ausgezeichnet werden empirische Arbeiten zum Innovationsmanagement von exzellenter wissenschaftlicher Qualität, die sich mit einer relevanten Problemstellung befassen.“ So steht es in den Ausschreibungskriterien zum Jürgen Hauschildt Preis, mit dem der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) jedes Jahr im Herbst die „beste wissenschaftliche Publikation zum empirisch fundierten Innovationsmanagement“ auszeichnet.

Über die Anerkennung durch die Kollegen freuen darf sich in diesem Jahr Prof. Dr. Fabian J. Sting, von der Supply Chain Management Area der WiSo-Fakultät, für die gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Fuchs und Prof. Dr. Oliver Alexy von der TU München, sowie Dr. Maik Schlickel (Nobilia GmbH, Gütersloh) veröffentlichte Arbeit: The Ideator’s Bias: How Identity-induced Self-efficacy Drives Overestimation in Employee-driven Process Innovation (Die Voreingenommenheit des Ideengebers: Wie identitätsinduzierte Selbstwirksamkeit zu Überschätzungen bei mitarbeitergetriebener Prozessinnovation führt).

In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob sich Ideengeber (Ideatoren) in der Praxis bei der Einschätzung der eigenen Innovationsidee systematisch irren und warum bestimmte Ideen anfälliger für verzerrte Einschätzungen sind als andere.

Verzerrte Ideenbewertungen hängen mit der Selbstwirksamkeit zusammen, die ein Ideengeber innerhalb eines Unternehmens aus seiner spezifischen Rolle und Identität ableiten kann. Es ist mithin eine situationsspezifische Perspektive, aus der Überbewertungen von Innovationsideen resultieren. Diese Perspektive überprüften Prof. Sting und seine Kollegen anhand eines Datensatzes eines Unternehmens über mitarbeitergetriebene Prozessinnovationen. Darüber hinaus triangulierten sie den Mechanismus mit Hilfe einer Reihe von zusätzlichen Interviews und vier szenarienbasierten Experimenten. Es zeigte sich, dass Ideen von Mitarbeitern auf einer höheren (gegenüber niedrigeren) Organisationsebene und von Mitarbeitern, die Ideen in Gruppen (gegenüber individuell) erzeugen, anfälliger für Überschätzung sind.

Für Unternehmen und Organisationen haben diese Erkenntnisse wichtige Implikationen. In der Praxis wird es auf Basis der Erkenntnisse leichter zu prognostizieren, wann Ideen überschätzt werden und wie hoch diese Überschätzung ist. Zugleich mahnen die Ergebnisse deutlich zur Vorsicht bei der Voreinschätzung von potenzialstarken Ideen (beispielsweise von Gruppen deren Kreativität ohnehin überschätzt wird), denn das Erfassen des wahren Wertes von Ideen ist entscheidend für den Innovationserfolg von Unternehmen.

WiSo-Dekan Ulrich W. Thonemann gratulierte Professor Sting und auch die gesamte WiSo-Fakultät freut sich über die Auswahl der Studie zur „besten wissenschaftlichen Publikation des Jahres zum empirisch fundierten Innovationsmanagement“.

• Die Studie ist im Academy of Management Journal veröffentlicht (engl.)
• Find an Expert-Seite von Professor Dr. Fabian J. Sting

]]>
news-18007 Thu, 12 Sep 2019 14:13:04 +0200 "Ein starker Händedruck schadet nie" http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/ein-starker-haendedruck-diana-zur-loewen WiSo-Alumna Diana zur Löwen im Interview Seit 2012 als Influencerin mit den Schwerpunktthemen Mode, Beauty und Lifestyle erfolgreich, ist WiSo-Alumna Diana zur Löwen (Bachelor BWL) zuletzt auch durch ihren Einsatz für die Themen Women-Empowerment und  "Europa" aufgefallen. Lorraine Hoffmann sprach für uns mit Diana über ihr Engagement und über ihr Studium an der Universität zu Köln.

Das ganze Interview gibt es auf unseren Alumni-Seiten

]]>
news-17997 Tue, 10 Sep 2019 11:33:08 +0200 Prof. Dr. Rainer Minz gewürdigt http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/prof-dr-rainer-minz-gewuerdigt WiSo-Dekan Ulrich W. Thonemann verleiht Honorarprofessur an Dr. Rainer Minz Wir gratulieren herzlich: Am 8. August 2019 berief die Universität zu Köln Herrn Dr. Rainer Minz als Honorarprofessor an die WiSo-Fakultät.

Seit über 30 Jahren engagiert sich Rainer Minz für die Fakultät. Zunächst, nach seiner Promotion im Wintersemester 1987, für fünf Jahre als Lehrbeauftragter der Universität zu Köln. Mit seinem Eintritt als Manager bei der Boston Consulting Group (BCG) im Jahr 1991 unterbrach er diese Tätigkeit vorerst.

Nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit verließ er im April 2015 als Senior Partner die BCG. Der globalen Unternehmensberatung weiterhin als Senior Advisor verbunden, konnte Rainer Minz nun an seine Alma Mater zurückkehren, um den Lehrauftrag an der Wiso-Fakultät wieder zu reaktivieren.

Im Oktober 2017 übernahm er zusätzlich die Rolle als Rektoratsbeauftragter für Alumni, Fundraising und Transfer. In dieser Funktion hat er in den letzten Jahren für unsere Universität beachtliche Erfolge erzielt. Unsere Alumni-Mitgliederzahl ist seitdem um rund 4.000 auf inzwischen über 60.000 angewachsen.

Im Fundraising war Rainer Minz maßgeblich an der Gründung der neuen Kölner Universitätsstiftung beteiligt, die inzwischen ein Spendenvolumen von rund 40 Millionen Euro verzeichnen kann. Maßgeblich war er an der Ausrichtung der Transferstrategie in Richtung auf die Gründung von Startups durch Studierende und Doktoranden beteiligt. So eröffnete die Universität im Jahre 2015 ihren Inkubator „Gateway“, war 2016 Mitgründerin des Digitalhub Cologne und 2017 des InsurLab Germany. Im Januar 2019 erhielt die Universität zu Köln als „Excellence Startup Cluster NRW“ eine Förderzusage von rund 25 Millionen Euro, verteilt über fünf Jahre von NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart. Damit ist die Universität zu Köln und insbesondere die WiSo-Fakultät zu einem wesentlichen Faktor im boomenden Kölner Startup-Ökosystem geworden.

Folgerichtig verschob Rainer Minz auch seine Lehrtätigkeit vom Thema Wirtschaftsprüfung hin zu Strategic Management und Entrepreneurship Mit diesen Themen ist er heute sowohl für den neuen Stiftungslehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Managementlehre für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler (Prof. Schwens) tätig als auch für die Executive Business School.

Auf Initiative der Universität wurde Dr. Rainer Minz nun nach rund 10-jähriger Lehrtätigkeit für eine Honorarprofessur vorgeschlagen. Der Titel wurde ihm offiziell in der Universität vom Dekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Ulrich Thonemann am 3. September 2019 verliehen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen", so der frisch ernannte Prof. Dr. Rainer Minz.

Master-Studierende können die in Englisch gehaltenen Kurse von Prof. Minz in der Business School (Wintersemester) und als Business Project-Kurs mit der Bezeichnung „Build your own Business“ im Sommersemester besuchen. "Es ist bereichernd, den jungen Leuten, die heute auch in Unternehmen notwendigen Entrepreneurship-Fähigkeiten zu vermitteln“, so Prof. Dr. Rainer Minz. „So unterstützen wir gezielt das Kölner Startup-Ökosystem und können uns von anderen Universitäten differenzieren".

• CV von Prof. Dr. Rainer Minz (Kölner Universitätsstiftung)

]]>
news-17981 Wed, 04 Sep 2019 14:02:00 +0200 Gender Pay Gap (schon) in den Lohnerwartungen http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/gender-pay-gap-schon-in-den-lohnerwartungen Neue Studie beleuchtet die Lohnlücke in den Köpfen. Schon vor dem Abschluss ihres Studiums rechnen junge Frauen mit einem deutlich niedrigeren Einkommen als ihre männlichen Kommilitonen und diese Erwartungen haben deutliche Auswirkungen auf ihren tatsächlichen, späteren Verdienst. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam um die WiSo-Professorin Pia Pinger in einer aktuellen Untersuchung.

Rechnen Studentinnen im Durchschnitt mit einem Einstiegsgehalt von rund 33.400 Euro, erwarten männliche Absolventen mit knapp über 39.000 Euro deutlich höhere Summen. Das Gefälle bei den Lohnerwartungen kommt damit den realen Lohnunterschieden überraschend nah. Für ihre Untersuchung werteten die Forscher Angaben von 15.348 Studierenden und 1.155 Absolventen aus.

Entsprechend der realen Lohnlücke gehen auch die unterschiedlichen Lohnerwartungen über den Karriereverlauf hinweg schon vor Abschluss des Studiums auseinander. Männer rechnen demnach im Durchschnitt damit, bereits nach neunjähriger Berufstätigkeit fast jenes Gehalt zu erreichen das Frauen als Höchstlohn ihrer gesamten Karriere erwarten (49.000 Euro bei den männlichen gegen 51.000 Euro bei den weiblichen Studierenden).
Die niedrigeren Einkommenserwartungen von Frauen zeigten sich in der Untersuchung nahezu unabhängig vom Studienfach. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten spielt ebenso wenig Rolle, wie die Beobachtung des realen Arbeitsmarktes.

Neben der Auswahl von Berufen und Branchen bieten vielmehr, darauf deuten die Untersuchungsergebnisse hin, unterschiedliche Verhandlungsstile von Männern und Frauen eine stärkere Erklärung für die realen Lohnunterschiede. Wenn Frauen niedrigere Löhne erwarteten, planten sie Gehaltsforderungen zu stellen, die näher an ihrem Reservationslohn lagen. Dagegen hätten männliche Studenten mit ihren höheren Anfangsforderungen zugleich einen größeren Verhandlungsspielraum. Der mutigere Verhandlungsstil männlicher Berufseinsteiger zahle sich in den erwarteten Verhandlungsergebnissen aus.

Gezielte Verhandlungstrainings für Frauen könnten mithin nach Meinung der Wissenschaftler ein Mittel sein, die Lohnlücke in den Köpfen und in der Realität zu schließen. Erfolgversprechender als Frauen in Männerberufe zu bringen, sei darüber hinaus, die Aufklärung über das reale Lohngefälle und die Karrierekosten der Familiengründung voranzutreiben. Nicht zuletzt könnte dies junge Frauen dazu motivieren, über eine gleichmäßigere Verteilung der Kindererziehungszeiten innerhalb des Haushalts zu verhandeln, denn es sind offenbar die Erwartungen, welche die Realität bestimmen, stärker als umgekehrt.

IZA working paper No. 12522: Gender Differences in Wage Expectations: Sorting, Children, and Negotiation Styles

]]>
news-17666 Tue, 30 Jul 2019 16:50:05 +0200 Sanierung des WiSo-Gebäudes ab Oktober 2019 http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/sanierung-des-wiso-gebaeudes-ab-oktober-2019 Alle Veränderungen im Arbeits- und Lehrbetrieb ab Oktober 2019 Liebe Nutzer*innen und Besucher*innen des WiSo-Gebäudes,
ab Oktober 2019 wird damit begonnen, das WiSo-Hochhaus und den Flachtrakt (Verbindung zum Universitäts-Hauptgebäude) zu sanieren. Der Umbau wird einige Veränderungen im Arbeits- und Lehrbetrieb mit sich bringen. Diese haben wir auf einer Website zusammengefasst, um Ihnen Überblick über die geplanten Maßnahmen und Veränderungen geben zu können.

]]>
news-17633 Tue, 23 Jul 2019 16:14:37 +0200 Herzlich Willkommen liebe Erstsemester*innen! http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/herzlich-willkommen-liebe-erstsemester Alle Infos zum Studienstart Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein Studium an der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (kurz: WiSo-Fakultät) entschieden haben. Sie erwartet ein spannendes Studium an einer der renommiertesten Fakultäten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in einer attraktiven Stadt.
Alle wichtigen Infos zum Studienstart für WiSo-Erstis auf einen Blick stehen Ihnen auf unserer Website zur Verfügung. Hier finden Bachelorstudierende Informationen zu Vorkursen, Modulempfehlungen für das 1. Semester, einen Musterstundenplan und erklärende Video-Tutorials sowie weitere Tipps zum Studienstart für alle Studierenden. Das Programm zu den Master Welcome Days finden Sie hier.

Sollten Sie weitere Fragen rund um Ihr Studium haben, stehen Ihnen die Studienberater*Innen des WiSo Student Service Points zur Verfügung. Informieren Sie sich gerne über unser Beratungs- und Serviceangebot.

Sehen Sie hier, was Sie bei uns erwartet:

Bachelorstudium: https://www.youtube.com/watch?v=kawnbIZGFSI&feature=youtu.be

Masterstudium: https://www.youtube.com/watch?v=AFsItVNxUW0&feature=youtu.be

 

 

 

]]>
news-17558 Wed, 03 Jul 2019 14:19:48 +0200 „Ethikbeirat HR-Tech“: Richtlinien für verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/ethikbeirat-hr-tech-stellt-richtlinien-fuer-den-verantwortungsvollen-einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz-ki-im-hr-management-vor Prof. Dr. Bernd Irlenbusch hat als Mitglied des Gremiums entscheidend zur Definierung dieser Richtlinien beigetragen Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt der Gegenwart und Zukunft. Der Einsatz von Robotern und intelligenten Maschinen nimmt stetig zu. Um den Arbeitgebern und Betrieben den ethischen Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Personalarbeit zu erleichtern, hat der sogenannte „Ethikbeirat HR-Tech“ vergangene Woche einen Entwurf für Richtlinien für den verantwortungsvollen praxisorientierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management vorgestellt.

Prof. Dr. Bernd Irlenbusch vom Seminar für Business Administration, Corporate Development and Business Ethics hat als Mitglied des Gremiums entscheidend zur Definierung dieser Richtlinien beigetragen und den Diskurs um die Rahmenbedingungen für KI in der Personalarbeit in Deutschland maßgeblich geprägt. Die Richtlinien legen etwa den transparenten Einsatz von KI sowie deren Haftung und Verantwortung in der Personalarbeit fest. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Menschen die Entscheidungskompetenz bei wichtigen Fragen im HR behalten.
 
Mehr Informationen finden Sie hier in der Pressemeldung des Ethikbeirats HR-Tech auf https://www.hkp.com/article/425 und im Artikel der F.A.Z. https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/neuer-ethikbeirat-wenn-computer-bewerber-auswaehlen-16257834.html.

 

]]>
news-17546 Tue, 02 Jul 2019 08:29:13 +0200 Wussten Sie schon, dass Versuchungen nachzugeben bestimmte Personen zufriedener macht als andere? http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wussten-sie-schon-dass-versuchungen-nachzugeben-bestimmte-personen-zufriedener-macht-als-andere1 Neue Studie von Erik Hölzl, Michail Kokkoris und Carlos Alós-Ferrer veröffentlicht. Viele Entscheidungen im Alltag verlangen Selbstkontrolle. Soll man das leckere Dessert essen, obwohl man abnehmen will? Soll man ein schönes Kleidungsstück kaufen, obwohl man sparen will? In solchen Situationen steht man vor einer Versuchung, der man nachgeben oder widerstehen kann. Welche Entscheidung macht zufriedener? Und gibt es dabei systematische Unterschiede zwischen Personen? 
In einem kürzlich von ISS-Forscher Erik Hölzl mit seinen Kollegen Michail Kokkoris und Carlos Alós-Ferrer publizierten Artikel wurde die Zufriedenheit mit Entscheidungen untersucht, in denen einer Versuchung nachgegeben oder widerstanden wurde. Die Ergebnisse von 11 Studien mit insgesamt über 3000 Teilnehmer*innen zeigen, dass individuelle Unterschiede in der „Laienrationalität“ dabei eine wichtige Rolle spielen. Laienrationalität beschreibt die Tendenz, sich bei Entscheidungen primär auf Begründungen zu stützen und weniger auf Gefühle. Bei Entscheidungen, in denen einer Versuchung widerstanden wurde, zeigten sich Personen mit hoher Laienrationalität zufriedener als Personen mit niedriger Laienrationalität. Bei Entscheidungen hingegen, in denen einer Versuchung nachgegeben wurde, zeigten sich Personen mit niedriger Laienrationalität zufriedener als Personen mit hoher Laienrationalität. Dieser Effekt wurde durch wahrgenommene Authentizität vermittelt, also das Gefühl, dem „wahren Ich“ entsprechend zu handeln. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstkontrolle und Verzicht nicht immer zu mehr Zufriedenheit mit einer Entscheidung führt, sondern dass es darauf ankommt, was eine Person als legitime Grundlage für ihre Entscheidungen sieht.
 

]]>
news-17535 Fri, 28 Jun 2019 12:00:23 +0200 WiSo Slogan Contest http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wiso-slogan-contest Machen Sie mit! Im Zuge der Aktualisierung von Mission und Vision der WiSo Fakultät soll auch ein neuer Slogan für die WiSo-Fakultät entwickelt werden. Bei der Findung des neuen Slogans sind alle eingeladen, die einen Bezug zur WiSo-Fakultät haben. Erfahren Sie mehr zum Ablauf der Abstimmung und reichen Sie eigene Vorschläge für einen Slogan ein, mit dem wir uns als WiSo nach innen und nach außen hin präsentieren können: www.wiso-slogan.uni-koeln.de

]]>
news-17240 Mon, 08 Apr 2019 09:17:46 +0200 Klassenunterschiede und Populismus: Journalist Michael Seemann eröffnet Vortragsreihe http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/klassenunterschiede-und-populismus-journalist-michael-seemann-eroeffnet-vortragsreihe Fortführung der Debatten-Reihe „Wahrheit, Populismus, Internet“ Menschen, die im Privaten der Globalisierung positiv gegenüberstehen, erleben Populismus anders. Das ist eine Kernthese des Medienwissenschaftlers, Bloggers und Journalisten Michael Seemann über die „Globale Klasse“, über die er am 11. April in der öffentlichen Debatten-Reihe „Wahrheit, Populismus, Internet – Recht und Regulierung im digitalen Zeitalter“ sprechen wird. Die Presse sowie alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltungsreihe eingeladen.

 

 

 

Termin:
Donnerstag, 11. April 2019, 18:00 Uhr
„Die Globale Klasse: Impuls-Vortrag von Michael Seemann in der Reihe Wahrheit, Populismus, Internet“
Universität zu Köln, Hörsaalgebäude, Hörsaal D, Universitätsstr. 35, 50923 Köln

„Recht und Regulierung im digitalen Zeitalter“ im Sommersemester 2019 ist die Fortsetzung der Reihe „Fake News und Macht im digitalen Zeitalter“, die im letzten Semester sehr erfolgreich angelaufen war und im WDR3, dem Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek, übertragen wurde. So drehen sich die Veranstaltungen nun um die Konstellationen neuer populistischer Kommunikation und der Frage nach Regulierung, Regulierbarkeit, Regulierungsbedarf und Überregulierung im Internet.

Weitere Termine:
Montag, 13. Mai 2019, 18:00 Uhr
„Rattenfänger, Lügner, Demokraten? Populistische Kommunikation in neuesten Medien (Podiumsdiskussion)“
Universität zu Köln, Seminargebäude, Tagungsraum im Erdgeschoss, Universitätsstr. 37, 50923 Köln

Montag, 1. Juli 2019, 18:00 Uhr
„Regeln für Facebook & Co? Gesetze, Konventionen und Bedingungen für die neue Mediengesellschaft (Podiumsdiskussion)“
Universität zu Köln, Seminargebäude, Tagungsraum im Erdgeschoss, Universitätsstr. 37, 50923 Köln

Die Reihe wird gemeinsam von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, dem Institut für Medienkultur und Theater, dem Center for Data and Simulation Science, dem Institut für Digital Humanities und dem Dezernat für Kommunikation und Marketing der Universität zu Köln veranstaltet. Initiatoren sind der Medienkulturwissenschaftler Professor Dr. Stephan Packard und Bibliotheksdirektor Dr. Hubertus Neuhausen.

Stephan Packard sagt: „In der Angst vor populistischen Bewegungen und technisch verbreiteter Desinformation, aber auch vor Überwachung, Hate Speech und Gewaltandrohungen sowie vor Verletzungen von Privatsphären, Persönlichkeitsrechten und geistigem Eigentum wird eine dreifache Sorge laut: Dass im Internet ein rechtsfreier Raum entstehe, der nicht mehr gesetzlich zu regulieren sei; dass andererseits und im Gegenteil ein überregulierter Raum entstehe, in denen Gesetzgeber Meinungsfreiheit, Briefgeheimnis und andere Grundrechte nicht mehr achten; oder aber dass der digitale Raum unter den Einfluss neuer Mächte fallen könnte, die aus kommerziellen oder politischen Interessen das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer gegen deren Willen und vielleicht ohne ihr Wissen regulieren.“ Über diese Ängste soll es in der Veranstaltungsreihe gehen.

]]>
news-17124 Wed, 13 Mar 2019 14:00:28 +0100 Versorgungsketten nach einem Brexit: Teurere Produkte und Lieferverzögerung drohen http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/versorgungsketten-nach-einem-brexit-teurere-produkte-und-lieferverzoegerung-drohen Interview mit Andreas Fügener Ein No-Deal Brexit, also ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, rückt näher.

Wie sich das auf die Lieferkette von Produkten auswirken kann, erklärt Jun-Prof. Dr. Andreas Fügener, Supply Chain Management-Experte an der Universität zu Köln, im folgenden Gespräch:

Presseinformation der Universität zu Köln vom 13. 3. 2019

]]>
news-17020 Mon, 18 Feb 2019 16:51:42 +0100 Stipendium für einen Studenten der WiSo-Fakultät http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/stipendium-fuer-einen-studenten-der-wiso-fakultaet Jürgen Manchot Stiftung fördert praxisnahes Promotionsvorhaben Sidney Block, Masterstudent im Studiengang Corporate Development, erhält für mindestens zwei Jahre ein Promotionsstipendium von der Jürgen Manchot Stiftung aus Düsseldorf. In seiner Promotion an der Professur für Strategy von Prof. Dr. Matthias Heinz will sich Herr Block in mehreren Projekten mit den kausalen Effekten von Managementpraktiken in Unternehmen auseinandersetzen. In einem großangelegten Forschungsprojekt plant Herr Block zum Beispiel mit Daten von mehreren Einzelhandelsketten zu testen, ob Mystery Shopping eine gute Methode zur Messung von Servicequalität und der finanziellen Leistungsfähigkeit ist.

Wir danken der Jürgen Manchot Stiftung herzlich für die finanzielle Förderung des Promotionsvorhabens unseres Kölner Studierenden und wünschen Herrn Block viel Erfolg bei seiner Promotion an der Professur für Strategy!

 

]]>
news-16976 Fri, 08 Feb 2019 10:11:37 +0100 Soziologischer Aschermittwoch http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/soziologischer-aschermittwoch Mit Hartmut Esser, Thomas Hinz, Stefan Hirschauer, Stephan Lessenich und Monika Wohlrab-Sahr Vor 100 Jahren wurde in Köln das erste Forschungsinstitut für Sozialwissenschaften in Deutschland gegründet. Neben einer Reihe anderer Veranstaltungen zum 100jährigen Jubiläum findet aus diesem Anlass am 6. März 2019 der erste „soziologische Aschermittwoch“ statt. Bezugspunkt dieser öffentlichen Diskussionsveranstaltung ist die aktuelle Auseinandersetzung um die zukünftige Ausrichtung der Soziologie und den Umgang mit der dieses Fach kennzeichnenden Vielfalt an Ansätzen, Methoden und Wissenschaftsverständnissen.

Wie kritisch kann und soll die Soziologie sein?
Hintergrund ist die Gründung der sog. „Akademie für Soziologie“, die teilweise als Konkurrenz zur „Deutschen Gesellschaft für Soziologie“ wahrgenommen wird. Dabei wird gerade das Verhältnis von empirisch-analytischer Soziologie – die häufig als Kern der sog. „Kölner Schule“ angesehen wird – zu anderen Ansätzen kontrovers diskutiert: Wie kritisch oder wertneutral kann und soll die Soziologie sein? Wie positioniert sie sich im Verhältnis zu Nachbardisziplinen? Welche methodischen Standards sind einzuhalten und wie kann die Soziologie der lauter werdenden gesellschaftlich-politischen Polemik gegenüber wissenschaftlicher Erkenntnis entgegentreten?

Der von Professor Clemens Kroneberg (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie) und der Hochschulgruppe Sozialwissenschaften organisierte „soziologische Aschermittwoch“ soll diese Diskussion in Köln gerade auch für Studierende sichtbar machen. Hierzu kommen am 6. März 2019 zentrale Figuren dieser Diskussion und bekannte Fachvertreter*innen nach Köln.

Referent*innen
Den Anfang machen zwei Impulsvorträge von Thomas Hinz (Konstanz) und Stephan Lessenich (München), die anhand konkreter Beispiele veranschaulichen werden, was Soziologie ihrer Ansicht nach (nicht) leisten kann und sollte. Daran an schließt eine 90minütige Podiumsdiskussion, an der neben den beiden Referenten Hartmut Esser (Mannheim), Stefan Hirschauer (Mainz) und Monika Wohlrab-Sahr (Leipzig) teilnehmen werden. Auch für das Publikum besteht die Möglichkeit sich in die Diskussion einzubringen. Der soziologische Aschermittwoch ist einem offenen, kontroversen Austausch verpflichtet und wird im besten Fall sowohl lehrreich als auch unterhaltsam sein.

Hinweis:
Bitte registrieren Sie sich vorab kostenlos für die Veranstaltung über die folgende Webseite: Eventbrite

]]>
Lehre/Veranstaltungen
news-16846 Tue, 22 Jan 2019 14:30:47 +0100 Jan Recker forschungsstärkster Betriebswirt "Unter 40 Jahre" http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/jan-recker-forschungsstaerkester-bwl-professor-unter-40-jahre WirtschaftsWoche-Ranking Professor Jan Recker von der Universität zu Köln ist im deutschsprachigen Raum laut einem aktuellen WirtschaftsWoche-Ranking der erfolgreichste Betriebswirt unter 40 Jahren. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das Design von Informationssystemen und digitale Innovationen. Ziel dabei sei, so Recker, Mensch und Maschine gleichermaßen zu verstehen und sie in der Forschung zusammenzubringen. In seiner jüngsten Veröffentlichung thematisiert er die Verbindung von Digitalisierung und nachhaltiger Unternehmensentwicklung. Recker erklärt dazu gegenüber der WirtschaftsWoche, dies sei wichtig, denn die IT sei einer der größten Ressourcenfresser unserer Zeit.

Mehr zum Ranking: Jan Recker: Wie tickt der Jungstar der BWL? (WiWo, 21.1. 2019)

Weitere Informationen zur Person: Jan Recker bei "Find an Expert"

]]>
news-16842 Tue, 22 Jan 2019 11:41:54 +0100 Gremienwahlen vom 22.01. bis 24.01 http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/gremienwahlen-vom-22-01-bis-24-01 Wahlen zum Senat, zur Gleichstellungskommission und zur Engeren Fakultät Von heute, 22.01., bis Donnerstag, 24.01, finden die Wahlen zum Senat, zur Gleichstellungskommission und zur Engeren Fakultät statt.

Beschäftigte der Universität zu Köln können Ihre Stimmen jeweils von 9 bis 16 Uhr im Raum 20 (Fakultätssitzungssaal) im WiSo-Schlauch abgeben.

Die einzelnen KandidatInnen der Wahllisten können Sie hier einsehen: Bekanntgabe der KandidatInnen für die Wahlen vom 22.01. bis 24.01.2019

 

]]>
news-16829 Thu, 17 Jan 2019 14:23:05 +0100 Honorarprofessur für Dr. Christian Glasmacher http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/honorarprofessur-fuer-dr-christian-glasmacher Berufung durch das Institut für Messewirtschaft der Universität zu Köln Wir gratulieren herzlich: Am 16. Januar 2019 wurde Dr. Christian Glasmacher der Titel eines Honorarprofessors verliehen. Seit 12 Jahren engagiert er sich als Lehrbeauftragter am Institut für Messewirtschaft der Universität zu Köln, das die Koelnmesse im Jahr 1999 mitgegründet hat. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der Koelnmesse fungiert er damit als Schnittstelle zwischen Institut und Unternehmen.

Anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums der Koelnmesse im Sommer 1999 wurde gemeinschaftlich mit der Universität zu Köln das Institut für Messewirtschaft gegründet und der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät angeschlossen. Damit war das erste deutsche Institut für Messewirtschaft auf Universitätsebene geschaffen. "Ich bin stolz auf unsere langjährige erfolgreiche Kooperation mit der Universität. Die Mitwirkung der Koelnmesse ermöglicht den Studierenden dank Vorlesungen renommierter Referenten und durch Besuche von Messeveranstaltungen direkte Einblicke ins Messegeschäft", erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Auf Initiative der Universität wurde Dr. Christian Glasmacher nun nach 12-jähriger Lehrtätigkeit für eine Honorarprofessur vorgeschlagen. Der Titel wurde ihm offiziell im Rahmen einer Feierstunde in der Universität vom Dekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Werner Mellis, verliehen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen", so der frisch ernannte Prof. Christian Glasmacher.

Bachelor-Studierende am Institut für Messewirtschaft können das Schwerpunktmodul Messewirtschaft als eine von zwei im Bachelorstudium vorgesehenen Profilgruppen belegen, in dem Prof. Glasmacher die beiden Lehrveranstaltungen "Strategisches Messemanagement" und "Operatives Messemanagement" hält. "Es ist bereichernd, die jungen Leute auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten und die Chance zu nutzen, junge Talente mit dem Messegeschäft bekannt zu machen. So unterstützen wir gezielt Bildung und Wissenschaft in Köln und fördern gleichzeitig den Managementnachwuchs unserer Branche", ergänzt Prof. Glasmacher.

Einzigartige Ausbildungsmöglichkeiten am Messeinstitut

Seit 1999 betreut das Institut das Schwerpunktmodul "Messewirtschaft" im Bachelorstudium, betreibt Grundlagen- und angewandte Forschung zu messebezogenen Themen und forciert die Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis.

Die universitäre Ausbildung von Führungskräften für die Messewirtschaft wie sie an der Universität zu Köln gelebt wird, ist einzigartig. Das Institut versteht sich als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis: Jedes Jahr engagieren sich zahlreiche Mitarbeiter der Koelnmesse als Gastdozent*innen und sorgen so neben der Theorie für die optimale Praxisnähe. Und das mit Erfolg: Seit der Gründung besuchen immer mehr Studierende die Vorlesungen des Instituts und bewerten es in regelmäßigen Umfragen überdurchschnittlich positiv. Und eine Reihe von Absolventen ist längst an wesentlichen Positionen der Messewirtschaft in ganz Deutschland und darüber hinaus tätig.

]]>
news-16479 Tue, 13 Nov 2018 13:11:36 +0100 Verbundprojekt „OERinForm“ http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/verbundprojekt-oerinform Beratung für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen Lehrkräfte der Uni Köln und Interessierte können sich jetzt beim Zentrum Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät zum Themenbereich frei zugängliche Bildungsmaterialien, den sogenannten Open Educational Resources (OER) beraten lassen. Ob rechtliche Hintergrundinfos und praktische Anwendung von OER oder die Installation des OER-Plugins in ILIAS – das neue Serviceangebot ist das Ergebnis eines Verbundprojekts („OERinForm“), welches das Netzwerk Medien initiiert und an dem es sich für die Uni Köln über den Zeitraum von 18 Monaten beteiligt hatte. Gemeinsam mit fünf weiteren Hochschulen (Uni Augsburg, HU Berlin, JGU Mainz, HHU Düsseldorf, FAU Erlangen-Nürnberg) wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ein Informations- und Beratungskonzept für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen entwickelt, das jetzt in Köln in die Praxis überführt worden ist.

„Wir möchten Interessierten konkrete Anwendungsmöglichkeiten zum Thema Offene Bildungsmaterialien im Hochschulbereich an die Hand geben und weitere Menschen dafür begeistern. Dozentinnen und Dozenten können sich bei uns über frei zugängliche Lehr-Lernmaterialien informieren und wir zeigen ihnen technische Lösungen, die wir im Verbundprojekt eigens entwickelt haben“, sagt Dr. Udo Kullik, Koordinator des Projekts und Leiter des Netzwerk Medien an der Universität zu Köln. „Für uns ist es ein großer Gewinn, dass wir nun langfristig die Rolle eines kompetenten OER-Beraters an der Uni Köln einnehmen können. Ziel ist es, dass sich noch mehr dafür engagieren, offene Bildungsmaterialien zu suchen, zu nutzen, zu erstellen und mit anderen zu teilen.“

Den Lehrenden stehen unter oer.amh-ev.de eine Vielfalt an Infomaterialien zu OER kostenlos zur Verfügung. Gleichzeitig können sie sich mit dem Input zu kreativen OER Lösungen ihre eigenen Ideen umsetzen und als offene Bildungsmaterialien verbreiten.  Neben einem Reputationsgewinn der Lehrpersonen steigert sich so auch der Bekanntheits- und Nutzungsgrad der erstellten Materialien. Der erleichterte Zugang bietet außerdem Lernenden die Chance, sich Themen kostenfrei anzueignen.

]]>
news-16404 Mon, 05 Nov 2018 13:43:33 +0100 Vertrauen ins Bankensystem? http://wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/vertrauen-ins-bankensystem Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels Bankenstresstest, die bevorstehenden US-Wahlen zum Repräsentantenhaus, Niedrigzinsen oder die Digitalisierung: Banken haben derzeit viele Baustellen. Doch auf dem Vertrauen auf Banken basiert eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels von der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln über große Krisen und die deutschen Banken.

Können die Wahlen zum Repräsentantenhaus am 6. November in Amerika eine Auswirkung auf die Banken haben?

Die anstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus entscheiden darüber, ob Trump seine Politik der Deregulierung der Banken ungestört fortsetzen kann oder ob die Demokraten diese Entwicklung hemmen oder gar verhindern können. Eine Deregulierung beflügelt zunächst einmal die Geschäftsmöglichkeiten der Banken, allein die Ankündigung von Maßnahmen zur Deregulierung hat die Aktienkurse amerikanischer Banken steigen lassen. Lockere Vorschriften verschaffen den international tätigen amerikanischen Banken einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren europäischen Konkurrenten, gleichzeitig wächst aber auch die Gefahr, dass einzelne Banken die neu gewonnenen Freiheiten dazu nutzen, eine langfristig verantwortungslose Geschäftspolitik zu betreiben.

Geldgeschäfte basieren auf Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Stabilität eines Landes. Das scheint in der deutschen Gesellschaft aber zu schwinden. Worin besteht die Gefahr dieser Entwicklung?

Vertrauen in stabile und verlässliche Rahmenbedingungen ist unerlässlich für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Dies gilt für alle Bereiche einer Volkswirtschaft, in besonderem Maße aber für Banken. Egal ob Banken Kredite vergeben oder Einlagen entgegennehmen, stets ist das Vertrauen auf die Rückzahlung der vergebenen Kredite bzw. der bei Banken angelegten Gelder die entscheidende Geschäftsgrundlage. Schwindet dieses Vertrauen, können Investitionen nicht mehr finanziert werden, dies gefährdet Wachstum und Vollbeschäftigung.

Sehen Sie derzeit Anzeichen dafür, dass sich Unternehmen mit Investitionen in Deutschland (Ost?) zurückhalten, weil das Vertrauen in die Banken geschädigt ist?

Die Investitionsbereitschaft von Unternehmen hängt im Wesentlichen davon ab, wie erfolgversprechend die wirtschaftliche Entwicklung und wie stabil die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eingeschätzt werden. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung ziehen einige dunkle Wolken auf, die Stichworte hier sind Brexit, Handelskrieg und wachsende Instabilität in Italien. Was die politische Entwicklung anbelangt, so haben die Vorkommnisse in den letzten Wochen sich sicherlich negativ auf die Attraktivität einiger Länder in Ostdeutschland als Unternehmensstandort ausgewirkt. Einige Banken haben zwar seit der Finanzkrise an Reputation eingebüßt, ich sehe aber keine generelle Vertrauenskrise, die zu einer Zurückhaltung bei Investitionen führt.

Wissenschaftler wie die Nobelpreisträger Robert Shiller, William Sharpe und Lars Peter Hansen warnen vor einem größeren Crash als 2008. Sehen Sie das auch so?

Es gab fast zu jeder Zeit Stimmen, die vor einer großen Krise gewarnt haben. 2008 haben sich diese Prophezeiungen dann auch einmal bewahrheitet, seitdem wird solchen Prognosen eine viel größere Aufmerksamkeit zuteil als früher. Auch derzeit gibt es eine Reihe von Indikatoren, aus denen sich durchaus plausibel ein Crash-Szenario ableiten lässt. Die Zutaten hierzu sind Brexit, wachsende Staatsverschuldung, Niedrigzinsniveau mit der Folge einer Überbewertung von Immobilien und Aktien und zunehmende politische Unsicherheiten. Ob sich daraus wirklich eine globale Krise entwickelt, ob es nur eine kleine Delle im Wirtschaftswachstum gibt oder ob der Sturm vorbeizieht ohne großen Schaden anzurichten, lässt sich derzeit nicht seriös abschätzen.

Sind Banken heute immer noch im gleichen Maß wie 2008 systemrelevant?

Während der Finanzmarktkrise haben viele Akteure beschworen, dass eine einzelne Bank nie mehr so groß werden darf, dass ihre Insolvenz die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährdet. Seit der Finanzmarktkrise erleben wir aber eine Zunahme der Bankenfusionen, vor allem zwar bei kleinen Instituten, aber durchaus auch bei großen Banken. Diese Entwicklung vergrößert das „too-big-to-fail“ Problem. Hintergründe der Fusionen sind u.a. das Niedrigzinsniveau und eine deutliche verschärfte Regulierung, die zunehmend zu einem Kostenfaktor für die Banken wird. Die Bankenaufsicht versucht zwar, die Gefahr, die von systemrelevanten Banken ausgeht, zu begrenzen, indem diese Banken stärker beaufsichtigt werden, indem sie höhere Eigenkapitalquoten einhalten müssen und indem sie Pläne für den Fall einer Abwicklung bereithalten müssen. Es ist allerdings mehr als fraglich, ob diese Instrumente im Ernstfall wirklich greifen. Das Problem, dass Banken systemrelevant sind, ist also bis heute nicht gelöst.

Machen deutsche Banken momentan alles richtig oder was sollten sie ändern?

Die Banken in Deutschland befinden sich in einer schwierigen Lage. Das Niedrigzinsniveau hat die Zinsmargen drastisch schrumpfen lassen, die verschärfte Regulierung hat den Kostendruck erhöht, gleichzeitig dringen neue, innovative Wettbewerber wie z.B. die Fintechs in die traditionellen Geschäftsfelder der Banken ein. Um von der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden, bedarf es enormer Anstrengungen, insbesondere auch hoher Investitionen. Die großen Banken haben derzeit viele andere Baustellen und können sich dem Thema Digitalisierung nicht mit ganzer Kraft widmen. Die in ihrem jeweiligen Finanzverbund zusammengeschlossenen Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken müssen ihre Kräfte besser bündeln, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können. Oftmals ist der Chor in den Finanzverbünden zu vielstimmig und behindert damit schnelle Entscheidungen.

Stellen radikale politische Kräfte eine Gefahr für die Banken/Unternehmen dar?

Unternehmen benötigen stabile und verlässliche Rahmenbedingungen, um erfolgreich arbeiten zu können. Jegliche Form politischen Radikalismus vergrößert die Unberechenbarkeit und führt zur Zurückhaltung bei Investitionen. Hinzu kommt, dass politisch radikale Kräfte dazu neigen, die Gesetze für ein erfolgreiches Wirtschaften zu ignorieren und ihren radikalen Ansichten unterzuordnen. Die Erfahrung lehrt, dass dies auf Dauer nie gelingt. Für Banken kommt noch hinzu, dass deren Geschäftstätigkeit in besonderem Maße vom Vertrauen ihrer Kunden abhängt. Wir erleben aktuell in Italien, dass politischer Radikalismus das Vertrauen der Anleger in die Sicherheit ihrer Geldanlagen erschüttert. Geldanlagen werden zunehmend über die Grenze in die sichere Schweiz verlagert, weil die Angst wächst, dass Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden, um einen Bank-Run zu verhindern. Sollte diese Tendenz sich verstärken, werden die italienischen Banken in ernste Liquiditätsschwierigkeiten geraten.

Die deutschen Banken sollten im internationalen Wettbewerb mithalten können. Spricht das für eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank?

Die Deutsche Bank und die Commerzbank sind in den letzten Jahren im internationalen Wettbewerb deutlich zurückgefallen. Die Deutsche Bank spielt längst nicht mehr in der ersten Liga der international tätigen Banken mit, die Commerzbank hat noch nie so richtig dazu gehört. Beide Banken haben mit immensen internen Problemen zu kämpfen. Diese werden durch eine Fusion nicht gerade geringer. Im Gegenteil, die Zusammenführung zweier großer Banken ist eine Mammutaufgabe, die immense Summen verschlingt und die neu entstandene Bank von anderen wichtigen Themen wie z.B. den Herausforderungen durch die Digitalisierung ablenkt. Zusammengefasst kann man sagen, dass durch die Fusion zweier schwächelnder Institute keine starke Bank entsteht, da durch die Fusion keines der bestehenden Probleme gelöst wird, sondern nur zusätzliche geschaffen werden.

Zur Person
Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels ist Direktor am Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre und am Forschungsinstitut für Leasing sowie Geschaftsführender Direktor der Abteilung Bankwirtschaft am Institut für Bankwirtschaft und Bankrecht der Universität zu Köln.

Das Interview steht auch zum Abdruck und zur digitalen Verwendung zur Verfügung, siehe die folgende Pressemitteilung der Universität zu Köln für weitere Informationen und Kontaktdaten: Vertrauen in Bankensystem: „Politischer Radikalismus führt zur Zurückhaltung bei Investitionen

]]>