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Newsletter Dekan

Liebe WiSo-Professorinnen und -Professoren, liebe WiSo-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, liebe Studierendenvertreterinnen und -vertreter,

in der heutigen Ausgabe des Newsletters wendet sich der Dekan per Video an Sie.

Bleiben Sie gesund!


News aus der Fakultätssitzung

Foto: Dustin Preick

In der letzten Fakultätssitzung hat die Engere Fakultät die neue Promotionsordnung verabschiedet. Dazu wurde festgehalten, dass die aktuell eingeschriebenen oder zugelassenen Promotionsstudierenden rechtzeitig und individuell über das Auslaufen der Promotionsordnung hinzuweisen sind. Die weiteren Möglichkeiten und die Wege des Übergangs sind dabei ebenso zu erläutern wie eventuell zu berücksichtigende Fristen. Zu beachten ist außerdem, dass den bereits (vorläufig) zugelassenen Promotionsstudierenden keine neuen promotionsvorbereitenden Studien auferlegt werden können. Die Änderungen der Promotionsordnung sowie die Auslaufordnungen 2008 und 2015 werden einstimmig beschlossen.

Ferner erfolgten Zuweisungen einer W3-Professur für Organizational Behavior sowie einer W1 CFR-Juniorprofessur für Sustainable Finance. 


Exklusiv-Interview Julia Monzel vom WiSo-Career-Service

Julia Monzel (Mitte) und ihr Team. Mit Annika Lahnor (li.) Heidi Wenge (re.).

Der WiSo-Career-Service stellt die zentrale Schnittstelle zwischen Studierenden und der Arbeitswelt dar. Die Studierenden werden hier gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet und haben die Möglichkeit, bereits während ihres Studiums über verschiedene Kanäle mit attraktiven Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Für Unternehmen und andere Arbeitgeber ermöglicht der Career Service einen frühen persönlichen Kontakt zu potenziellem Nachwuchs und eröffnet so einen spannenden, für beide Seiten förderlichen Austausch.

Seit Start des WiSo-Career-Services im Jahre 2009 leitet Julia Monzel das Team und hat den Bereich längst als festen Bestandteil der Service- und Dienstleistungen der WiSo-Fakultät etablieren können.

Liebe Julia, Du hast den WiSo-Career-Service vor mehr als einer Dekade sozusagen „gegründet“. Was waren für Dich die größten Herausforderungen gerade zu Beginn und wie konntest Du diese meistern?

Im März 2021 feierten der WiSo-Career-Service – und damit auch ich an der WiSo-Fakultät – unser 12-Jähriges! Als ich den Career Service aufbaute, war dessen Bedeutung und Notwendigkeit in der deutschen Hochschullandschaft noch nicht so präsent. Ich hatte das Glück, bereits wichtige Erfahrungen in diesem Bereich am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemacht zu haben. Das war ein großer Vorteil für den Aufbau hier an der WiSo.

Besonders spannend war für mich die Tatsache, dass mich in der ersten Konzeptions- und Aufbauphase ein „Steuerungskreis“, bestehend aus Professoren und Professorinnen, Mitarbeitenden und Studierenden aus der Fachschaft sowie Externe von der Arbeitgeberseite, begleitet haben. So hatte ich tatsächlich eine Woche nach Dienstantritt bereits alle Stakeholder, wenn man sie so nennen mag, an einem – quasi meinem – Tisch. Wir haben an diesem Tisch viele intensive Diskussionen darüber geführt, wie das Portfolio des Career Service aussehen sollte. Es war für mich, und ich denke, auch für den gesamten Prozess, sehr bereichernd, diesen frühen und direkten Austausch mit diesen Expertengruppen führen zu können. Daraus sind von Anfang an sehr gute Beziehungen zu den involvierten Parteien entstanden. Gerade in den Umbruchphasen war es ein Geschenk, dass wir unsere Ideen und Herausforderungen mit verschiedenen Zielgruppen offen und konstruktiv diskutieren konnten. Ich bin davon überzeugt, dass diese Verbindung zu den Stakeholdern bis heute einer der Erfolgsfaktoren für uns ist. Wir stehen immer im gegenseitigen Austausch mit unseren Professor*innen und Mitarbeiter*innen in der Fakultät und sind nah an den Studierenden und an den Arbeitgeber*innen dran. So bekommen wir Interessen und Impulse von allen Seiten früh mit und können diese in unser Programm und unsere Beratung optimal einbinden. Denn Berufsbilder ändern sich, Studienanforderungen auch.

Gibt es ein besonderes Erlebnis, an das Du Dich gerne persönlich zurückerinnerst?

Ich freue mich besonders, wenn ich merke, dass unsere Arbeit und unsere Bemühungen Früchte tragen. Wenn sogenannte Win-Win-Situationen entstehen. Das sehen wir unmittelbar am Interesse und der Besucherzahl unserer Formate, am hohen Interesse der Arbeitgeber, mit uns unsere neuen Formaten zu probieren und an Studierenden in unserer Beratung.

So hatte z. B. eine Studentin Probleme mit den Bewerbungsunterlagen und der Suche nach einem Praktikumsplatz. Sie war gerade noch im Ausland, aber wir standen dennoch in engem Kontakt. Just in diesem Zeitraum suchte ein Alumnus nach einem/einer Praktikant*in. Das Profil passte perfekt zu der Studentin. So kam es zum einen, dass diese Studentin ein tolles Praktikum bekam, und der Alumnus extrem schnell seine Suche nach Praktikanten erfolgreich abschließen konnte.

Oder ich erinnere mich an einen Career Tuesday, bei dem eine ehemalige studentische Mitarbeiterin erst als Praktikantin und ein paar Jahre später als Trainee das Unternehmen vertrat. Wir treffen bei unseren Career-Veranstaltungen immer wieder Ehemalige in verschiedenen Positionen in Unternehmen oder bei anderen Arbeitgebern und hören ihre spannenden Geschichten zu ihrem individuellen Werdegang. Ich habe ganz genau die Gesichter dieser Alumni, wenn sie sich an ihre „gute alte Studienzeit“ erinnern, vor Augen. Natürlich freut uns besonders, wenn sie bei ihren Vorträgen die jetzigen Studierenden zu Praktika animieren und dazu, keine unserer Career-Service-Formate zu verpassen, weil es den Einstieg beim Wunscharbeitgeber ungemein vereinfachen kann. Auch merken wir, dass die eine oder andere Uni gern bei uns schaut, was wir Neues im Programm haben oder Unternehmen uns um Rat fragen, was sie Studierenden anbieten sollen. Daran merken wir, dass unsere Expertise gefragt ist.

Nicht alltägliche Situationen waren für mich auch z. B., als wir mit Phoenix mal ein TV-Interview mit dem CEO von Metro organisiert und ausgewählte Studierende des Lehrstuhls von Prof. Reinartz dazu eingeladen haben. Oder als wir mit der ZEIT eine Podiumsdiskussion zum Thema Consulting veranstaltet haben sowie unsere Firmenbesuche mit Gruppen Studierender bei Bayer, Lanxess oder der Telekom.

Career Tuesday mit Alumnus Rainier van Roessel
Fakultätskarrieretag

Du bietest mit Deinem Career-Service-Team viele Dienstleistungen für unsere Studierenden an, die sie in ihrer Berufsorientierung und ihren individuellen Karriereperspektiven unterstützen sollen. Was macht Dir in Bezug auf die Arbeit mit den Studierenden besonders Spaß?

Bei unserer Arbeit kommen wir oft sehr nah an die Studierenden heran. Wir besprechen ja nicht nur ihren Lebenslauf und mögliche Berufsperspektiven. Wir bemühen uns, mit den jungen Menschen zu erarbeiten, was ihre Wünsche, ihre Vorstellungen und aber auch ihre Anforderungen an einen erfolgreichen Berufseinstieg sind. Dies erfolgt in der persönlichen Beratung wie auch in den Seminaren, die wir anbieten. Und diese Nähe, die macht Freude. Es sind wirklich oft die persönlichen Begegnungen. Es ist bereichernd zu sehen, wie diese Studierenden – mit ein wenig Unterstützung von uns – ihren Weg finden oder neue Perspektiven entwickeln. Wir sind stets sowohl bei den Erstsemesterbegrüßungen als auch bei den Absolventenfeiern dabei und durch den engen Draht zu WiSo-Alumni erleben wir es, dass wir junge Menschen wirklich jahrelang begleiten. Das ist toll und begeistert mich und mein Team immer wieder von neuem!

Auch der Austausch mit Businesspartnern ist für Deine Arbeit relevant, um für die Studierenden den Kontakt zur Unternehmenswelt herzustellen. Welche (Strategie-)Ziele werden hier verfolgt? Wo siehst Du Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Ziele?

Unsere Strategie ist es, die Verbindung zwischen den Studierenden, der Fakultät und der Arbeitgeberwelt aufzubauen, zu festigen, zu gestalten und immer weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist mir hierbei der bereits schon als Win-Win-Situation bezeichnete übergeordnete sowie individuelle Mehrwert, der aus diesen Beziehungen entsteht und der uns alle bereichert. Die Arbeitswelt und die Gesellschaft sind im steten Wandel, und daran passen auch wir immer wieder unsere Angebote an und bieten dadurch zusätzlichen Nutzen.

Um diesen Mehrwert zu erreichen, verstehen wir den Career Service als Teil eines umfassenden Netzwerks. Der Career Service unterstützt die Studierenden beim Übergang in die Berufswelt. Aber diese Brücke geht in beide Richtungen und so ermöglichen wir auch Arbeitgebern den Blick in die Fakultät und regen damit den Diskurs zwischen der Fakultät, den Studierenden und eben „der Welt draußen“ an. Unsere Lehrstühle und Professor*innen haben vielfach langjährige und intensive fachlich geprägte Beziehungen zu Unternehmen und anderen Arbeitgebern. Dies bereichert die Lehre und unser Studienangebot. Der Career Service pflegt darüber hinaus viele weitere Kontakte zu attraktiven Arbeitgebern, die explizit unseren Studierenden Möglichkeiten in der Praxis bieten sollen. So ergänzen sich die Netzwerke der Fakultät und befruchten sich gegenseitig.

An der Zusammenarbeit mit den Unternehmen finde ich besonders spannend, neue Formate anzubieten und immer wieder neue gesellschaftsrelevante Themen anzugehen. Hierbei beraten wir die Unternehmen und Arbeitgeber, um für unsere Studierenden wichtige Anregungen zu geben. Unser Ziel ist es, nicht nur das Recruiting-Interesse dieser Unternehmen zu bedienen, sondern mit den Arbeitgebern in die Diskussion einzusteigen. Es gibt viele relevante Themen, die wir bereits aufgegriffen haben und noch mehr, die wir uns für die Zukunft vornehmen werden. Wir möchten mit den Experten die aktuelle Situation in der Arbeitswelt erkunden und z. B. die sich ändernde Arbeitsplatzkultur, Agilität, Managementmethoden, Zeitmanagement, Nachhaltigkeit oder auch genderspezifische Themen diskutieren. Perspektivisch werden wir unsere Partnerwahl auch weiterhin so vielfältig ausrichten, wie auch unsere Studiengänge vielfältig sind.

Unser Claim der WiSo-Fakultät heißt „Today’s ideas. Tomorrow’s impact.“ Was bedeutet dieser Claim für Dich aus Sicht des WiSo-Career-Services?

Besonders treffend finde ich hier die Perspektive und den Blick: Was heute geschieht, gedacht und entwickelt wird, bestimmt unser Morgen. Unsere Studierenden stehen hier für mich im Mittelpunkt. Sie werden unsere Zukunft gestalten, sowohl was unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt als auch unsere Umwelt angeht. Unsere Fakultät bereitet sie mit unseren vielfältigen und exzellenten Studienprogrammen darauf vor, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern und neue Wege aufzuzeigen. Wir im Career Service möchten dies unterstützen und versuchen durch unsere Angebote, das individuelle Potenzial zu fördern und die Studierenden zu aktiver und kritischer Teilhabe, zu Kreativität und Gestaltung zu motivieren. Es geht darum, dass die Studierenden sich ihres eigenen Wertesystems bewusst werden und den für sich passenden beruflichen Weg finden.

Das letzte Jahr und auch das aktuelle forderten pandemiebedingt von allen Herausforderungen. Bei Euren Services spielt auch die persönliche Beratung und das Netzwerken in Form von Events eine sehr wichtige Rolle, was aufgrund der Vorgaben zur Kontaktvermeidung in der gewohnten Form nicht mehr stattfinden konnte. Wie seid Ihr damit umgegangen? Gibt es Entwicklungen, die der WiSo-Career-Service auch nach der Pandemie beibehalten oder gar weiterentwickeln möchte?

Gleich zu Beginn des Lockdowns haben wir in kürzester Zeit Seminare umgestellt und digital durchgeführt, teilweise sogar von den Dozierenden aus häuslicher Quarantäne im Ausland. Das war schon eine besondere Situation, aber Annika Lahnor und Heidi Wenge haben hier wirklich sehr umsichtig und schnell reagiert. Teilweise waren jedoch unsere Kooperationspartner nicht so schnell in der Umsetzung, sodass wir schnell Programmersatz für das Sommersemester 2020 finden mussten. Auch hier zeigte sich, wer sich schnell an neue Bedingungen anpassen kann und wer nicht. Es gab aber auch einige Partner, die dieses für uns alle neue Terrain gern mit uns erkunden wollten.

Die hohen Teilnehmerzahlen von bis zu 150 Teilnehmenden bei unseren digitalen Formaten sprechen dafür, dass wir den Nerv der Zeit getroffen haben. Auch war es für viele Studierende einfach wichtig, in diesen reduzierten Zeiten durch uns ein „Fenster in die Arbeitswelt“ zu haben. Praktika fielen aus, Jobs fielen weg – unser Programm und eine Perspektive blieb. Viele haben die Zeit genutzt, um sich intensiv mit ihren Berufsvorstellungen auseinanderzusetzen, haben die Bewerbungsunterlagen aktualisiert und unsere Angebote der Beratung, der Soft-Skill-Seminare und des Bewerbungsmappenchecks genutzt. Diesen Trend konnten wir nun auch im vergangenen Wintersemester beobachten.

Nach einigen Monaten der Umstellung im Sommer 2020 können wir uns nun wieder über gewohnt viele Anfragen von Arbeitgeberseite freuen. Für viele unserer Unternehmenspartner waren diese digitalen Formate anfangs schlichtweg unbekannt und wir haben diese teilweise regelrecht beratend daran herangeführt. Aber es hat geklappt und die positiven Reaktionen bestätigen unseren Weg und die Flexibilität, die wir bewiesen haben. Durch die Kamera wird ja auch trotz aller Distanz eine neue Nähe ermöglicht, die den regen Austausch dann doch oft fördert. Den Referenten im privaten Wohnzimmer zu sehen, hilft, Distanz abzubauen, Authentizität und Nahbarkeit zu schaffen.

Für 2021 planen wir weiterhin digitale Veranstaltungen, auch neue Formate sind dabei. Ob und wann wir wieder in die Präsenz gehen, können wir zurzeit nicht absehen. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr darauf, irgendwann wieder Präsenzveranstaltungen anzubieten, aber sicherlich werden wir an einigen der erfolgreichen digitalen Formate festhalten.

Career Tuesday der Deutsche Börse Group über Zoom

Welche weiteren Ziele habt Ihr für dieses Jahr?

Wir besprechen gemeinsam mit unseren Unternehmenspartnern und Partnern in der Fakultät, wie wir unsere Zusammenarbeit weiterhin gestalten wollen. Corona hat uns da in manchen Bereichen gebremst, aber in vielen doch eher wie ein Katalysator und Beschleuniger gewirkt. So werden wir uns weiterhin mit der Neu- und Weiterentwicklung von aktuellen Themen – digital und in Präsenz – beschäftigen. Hier gilt es für uns zu schauen, wie die Arbeitgeber mit den aktuellen Herausforderungen umgehen, wie innovativ und lernfähig sie sind, wie agil oder nachhaltig. Unser Blick ist weit und vielseitig, d. h. wir kooperieren zum Beispiel mit dem Gateway und stellen auch Start-Up-Themen vor, wir suchen Partner auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, Unternehmen und andere Arbeitgeber wie NGOs oder Arbeitgeber aus bestimmten Branchen wie beispielsweise dem Gesundheitswesen oder dem Energiesektor.

Nicht nur die letzten Herausforderungen durch Corona haben bewiesen, wie wichtig unser Netzwerk und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sind. Somit sind wir dankbar für die loyalen Partner in der Arbeitswelt. Dankbar für das Vertrauen, das unsere Studierenden uns schenken. Und nicht zuletzt haben wir erlebt, wie wichtig ein gut funktionierendes Team ist, in dem man sich auf die anderen verlassen kann. Deshalb möchte ich hier auch meinen Dank an unsere Verbündeten innerhalb der Universität und der Fakultät aussprechen.

Ich persönlich freue mich sehr, nach einer langen Abwesenheit nun wieder einzusteigen und mit meinem Team spannende Angebote gemeinsam mit unseren Partnern für unsere Zielgruppen zu gestalten.

Vielen Dank für das Interview.

 

Kurzvorstellung Julia Monzel:

2009 gründete Julia Monzel den WiSo-Career-Service. Von 2015 bis 2017 leitete sie zusätzlich das Studienberatungszentrum. 2018, nach der Rückkehr aus ihrer zweiten Elternzeit, legte Julia Monzel den Schwerpunkt mehr in Richtung Corporate Connection, weshalb der WiSo-Career-Service inzwischen in die Corporate & Career Services eingebettet ist, die Julia Monzel ebenfalls verantwortet. Seit der „One-Woman-Show“ zu Beginn wuchs das Team rund um das Thema „Career“ kontinuierlich und besteht mittlerweile aus Annika Lahnor und Heidi Wenge sowie zwei bis vier wechselnden studentischen Hilfskräften.

Julia Monzel stammt aus dem Schwarzwald. Zum Studium entschied sie sich jedoch, ins ferne Münster zu ziehen, da sie dort das damals innovative Fach „Angewandte Kulturwissenschaften“ auf Magister studieren konnte. Dieses Fach kombinierte wirtschaftliche, rechtliche und kulturwissenschaftliche sowie Praxiselemente. Ein Pflichtpraktikum bei der Popkomm führte sie schließlich 2001 für sechs Monate nach Köln. Nach dem Studienabschluss und einem längeren Auslandsaufenthalt folgten mehrere Praktika in der Eventbranche und bei UNICEF. Den Fuß in die Universitätswelt setzte Julia Monzel wieder 2007, als sie für zwei Jahre nach Karlsruhe ans KIT ging, wo sie die Abteilung Sponsoring und Career Service mit aufbaute. 2009 kam Julia Monzel zurück nach Köln und lebt hier seither gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Töchtern.

Das Interview führte Daniel Scheu.


Neues von der Business School

2021 erfordert neue, kreative Networking-Möglichkeiten. Networking ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Cologne-Rotterdam Executive MBA-Programms. Mit unseren neuen Events „Business Experts @University of Cologne Business School“ und „Alumni Talks“ bieten wir unseren EMBA-Studenten neue Möglichkeiten der Vernetzung und bringen Experten in unsere Klassen.

Darüber hinaus ist ab sofort die Anmeldung zu unseren Zertifikatsprogrammen möglich. Unsere Programme werden von international anerkannten Professoren und Dozenten geleitet. Dabei stehen praxisnahe und innovative Lehrmethoden im Fokus.

 

Business Experts @University of Cologne Business School Mit unserer neuen Reihe „Business Experts @ Universität Köln Business School“ haben wir eine virtuelle Umgebung geschaffen, um die Netzwerkaktivitäten unserer EMBA-Studenten und -Absolventen zu unterstützen. Exklusive Business Speaker bieten spannende Einblicke zu aktuellen Themen und deren Unternehmen. Den Anfang machte am 15. April 2021 Dr. Jörn Küpper, Senior Partner bei McKinsey & Company, mit  seinem Vortrag  „BACK TO BASICS - Brands in the new consumer world“.

 

Dawid Schimmel, EMBA Alumni 2018: Gastvortrag zum Thema Entrepreneurship EMBA-Alumni Dawid Schimmel, der 2018 an unserer Business School graduierte, teilte mit unseren EMBA-Studenten kürzlich seine Erkenntnisse zum Thema Entrepreneurship. Dawid ist Head of Commercial Operations bei INEOS, einem globalen Chemieunternehmen, und ehemaliger Teilnehmer des Silicon Valley Founder Institute. In seinem Gastvortrag erläuterte er seinen Karriereschritt nach Abschluss seines EMBA-Studiums und seine persönlichen Erfahrungen mit der Gründung und Führung von Unternehmen.

 

EMBA Info Webinar on 22 April 2021 @18.30 Erfahren Sie mehr über unseren Cologne-Rotterdam Executive MBA (EMBA) und lernen Sie unser Team und unsere Studierenden kennen. Bitte registrieren Sie sich über Zoom!

 

Anmeldung zu unseren Zertifikatsprogrammen - Die Registrierung zu unseren Zertifikatsprogrammen  ist ab sofort möglich. Das Programm Advanced Mangement startet im Mai. Digital Insurance Transformation, das in Kooperation mit dem InsurLab Germany konzipiert wurde, beginnt im Juni 2021. Wenden Sie sich an Janna Pressentin (janna.pressentin@uni-koeln.de), wenn Sie weitere Informationen wünschen.

 

Über die Business School der Universität zu Köln

Die Business School der Universität zu Köln bietet seit 2015 englisch- und deutschsprachige Executive Programme sowie Managementseminare an. Sie ist angegliedert an die WISo-Fakultät der Universität zu Köln. Gelehrt werden die Programme von ProfessorInnen der Fakultät, der Rotterdam School of Management und Experten aus der Praxis.

Kontakt: Janna Pressentin & Juliana Milla, Marketing & Admissions Manager, Telefon: +49 (0)160 91939002


Bilderstrecke WiSo-Banner

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Banner im WiSo-Hochhaus mit großer Wirkung

Unseren neuen Claim „Today’s ideas. Tomorrow’s impact.“ möchten wir auch der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Dazu wurde am 07. April im WiSo-Hochhaus ein Blow-Up in den Massen 30 mal 18 Metern angebracht. Vorbeilaufende Passanten und Fahrrad- und Autofahrer*innen wissen nun auch ganz genau, wo und für was die WiSo-Fakultät steht. Das Blow-Up über den ganzen Sommer seine Wirkung zeigen. Im letzten Quartal dieses Jahres wird der Banner mit dem Gerüst wieder abgebaut.


PUMA-Mails der WiSo-Fakultät

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die WiSo-Fakultät wird zukünftig über PUMA („PersonalUniMailAnwendung“) regelmäßig Informationen und Ankündigungen an die Mitarbeiter*innen der WiSo-Fakultät versenden. Der Versand der Beiträge ist gesammelt im ab Anfang Mai zweiwöchigem Abstand über das WiSo-Dekanat geplant.

PUMA versendet die Mail an Ihren Universitätsaccount. Richten Sie bei Bedarf bitte eine Weiterleitung an Ihren WiSo-Account ein.

Versendet werden über PUMA Ankündigungen von fakultätsweitem Belang und Interesse, d.h. Informationen, die an alle Professor*innen und Mitarbeitergruppen der Fakultät gerichtet sind. Darunter zählen beispielsweise:

  • Informationen, die grundsätzlich sich an alle Fakultätsmitglieder adressieren
  • Ankündigungen von Veranstaltungen, zu denen alle Stakeholder der Fakultät eingeladen sind
  • Hinweise von fakultätsweitem Interesse

Die zentralen Verwaltungseinheiten wie beispielsweise das Prüfungsamt und das KLIPS-Team haben die Möglichkeit, zusätzlich Mitteilungen an ausgewählte Stakeholdergruppen zu versenden.

Wir laden alle Fakultätsmitglieder dazu ein, Beiträge im WiSo-Dekanat einzureichen, die über die regelmäßige PUMA-Mail des Dekanats verschickt werden. Nutzen Sie dazu bitte das Formular (s. Public-Laufwerk unter file:///P:/wiso-dekanat/Informationsmaterial/PUMA-Formular_WiSo_SS2021.pdf)

). Bitte beachten Sie die Hinweise im Formular, insbesondere die Einreichfrist und vor allem die inhaltliche Bedingung des fakultätsweiten Interesses.

Für alle weiteren Beiträge können Sie selbstverständlich gerne die herkömmlichen Verteilerlisten der WiSo-Fakultät nutzen.

 

Herzlichst,

Ihr Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Ulrich Thonemann

 

Ansprechpartnerin: Iris Ruckert   

Emailadresse: dekanatSpamProtectionwiso.uni-koeln.de


In der diesmaligen Ausgabe der WiSo-Workplace-Video-Reihe stellt sich Professorin Dr. Pia Pinger vor. Sie forscht am Fachbereich Volkswirtschaftslehre zu den Schwerpunkten angewandte Mikroökonometrie, Humankapital, Verhaltens-, Arbeits- und Gesundheitsökonomie.

Das Video gibt einen Einblick in ihre Arbeit, z.B. welche Genderfragen derzeit im Bereich der Arbeitsökonomie gestellt werden, welche Bedeutung Humankapital zugemessen wird, welche Ziele sie mit ihrer Forschung sowie weitere spannenden Aspekte.


WiSo Personalia: Neue Entwicklungen

An der WiSo-Fakultät gab es auch personell einige Entwicklungen:

Zudith Zepp erste Vorsitzende des wissenschaftlichen Personalrats

Dr. Judith Zepp, Leiterin der WiSo-IT & Infrastructure wurde am 30. November 2020 zur neuen ersten Vorsitzenden des wissenschaftlichen Personalrats der Universität zu Köln gewählt. Der Personalrat tritt durch gesetzlich festgelegte Mitwirkungs-, Mitbestimmungs-und Anhörungsrechte des Personalrates vielfältig für die Belange der Mitarbeiter*innen ein. Zusätzlich bietet dieser qualifizierte Beratungsmöglichkeiten in offenen Sprechstunden, individuelle Gespräche oder per Mail an.

Wir gratulieren Frau Zepp für ihr zusätzliche Funktion und wünschen Ihr alles Gute sowie viel Erfolg.

Rückkehr Julia Monzel zum Career Service

Julia Monzel kehrt nach einiger Zeit Pause wieder zurück als Leiterin des WiSo-Career-Services. Wir freuen uns, dass sie uns wieder verstärkt und wünschen ihr für einen erfolgreichen Start alles Gute.


WiSo in den Medien – Februar/ März 2021

Regelmäßig sichtet das WiSo-Marketing den Pressespiegel der Universität zu Köln nach Beiträgen und Nennungen der WiSo-Fakultät und deren Professor*innen in den nationalen und internationalen Medien. Diese Presseclippings werden stetig nach WiSo-Meldungen überprüft und gesammelt. Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über die Veröffentlichungen in den nationalen Medien geben, in denen WiSo-Professor*innen als Experten dienen oder eigens verfasste Artikel veröffentlichen. Sollte der Artikel online verfügbar sein, finden Sie diesen unten verlinkt. Beiträge, die lediglich in Printmedien vorhanden sind, sind größtenteils über die Datenbank für elektronische Zeitschriften der Universitäts- und Stadtbibliothek verfügbar.

Die Liste wird auf Grundlage uns zur Verfügung stehenden Informationen erstellt. Sollte ein Artikel fehlen, schreiben Sie uns gerne eine Email.

 

Wann? Wo? Titel und Thema des Beitrags? Genannte/-r Forscher/-in Lesen Sie den Beitrag hier:
02.02.21 Wirtschaftswoche online Studie: Wem die Mitarbeiter wichtig sind, der stellt Manager ein, die gut mit Menschen umgehen können – und sich auch die Zeit nehmen Prof. Dr. M. Heinz Link
03.02.21 Handelsblatt  Es braucht einen Mindestpreis für CO2 Prof. Dr. A. Ockenfels Link
04.02.21 BDC Magazine Short-Term Rentals Amplify Housing Shortages Felix Mindl/Dr. Oliver Arentz Link
04.02.21 IP Carrier Causation is Clear for Short-Term Rentals, Less Clear for Broadband  Felix Mindl/Dr. Oliver Arentz Link
09.02.21 Böhme Zeitung Sparkassen: Fusion kann Lösung für manche Herausforderung bieten Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels Link
09.02.21 Blick aktuell Die Heilung einer gebrochenen Nation Prof. Dr. Thomas Jäger Link
12.02.21 GMX Ex-US-Präsident Donald Trump: Spaltet er die republikanische Partei? Prof. Dr. Thomas Jäger Link
18.02.21 Süddeutsche Zeitung Ein Abenteuer muss nicht immer groß sein Jun.-Prof. Monika Imschloß Link
19.02.21 Focus Online Biden und Merkel wollen zusammenarbeiten - doch Grundfragen bleiben umstritten Prof. Dr. Thomas Jäger Link
19.02.21 Focus Online Für Biden ist Russland nur Regionalmacht – und darin lauert für EU die größte Gefahr Prof. Dr. Thomas Jäger Link
24.02.21 Focus Online Russland fährt mit Europa Schlitten und Merkel hat nur „den Hauch einer Strategie Prof. Dr. Thomas Jäger Link
25.02.21 Handelsblatt Der Blackout in Texas ist auch ein Warnsignal für uns Prof. Dr. A. Ockenfels Link (Bezahlschranke)
26.02.21 Focus Online Biden katapultiert USA zurück in die Weltpolitik – und stellt EU unter Zugzwang Prof. Dr. Thomas Jäger Link
01.03.21 FAZ Warum Impfstoffe horten viele Menschenleben kostet Prof. Dr. Axel Ockenfels Link
06.03.21 Tagesschau Wie Greensill in Turbulenzen geriet Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels Link
08.03.21 Focus Online Endlich Wahlen! Corona war die Stunde der Exekutive – und sie hat versagt Prof.Dr. Thomas Jäger  
08.03.21 Springer Accounting for preference dependency in target costing – a note Homburg/Hoppe/Schick Link
11.03.21 DW Will Big Tech save journalism? Prof. Dr. Christian-Mathias Wellbrock Link
12.03.21 Focus Online Merkel hat geschafft, wovon Trump träumte: 16 Jahre Hauptsache ich! Das muss sich ändern Prof. Dr. Thomas Jäger Link
12.03.21 Xing Zukunft Mobilität: Wie Technologie und Bepreisung der Straßennutzung Staus eliminieren werden Prof. Dr. Axel Ockenfels Link
13.03.21 MSN Deutschland Wer rettet den Journalismus?  Prof. Dr. Christian-Mathias Wellbrock Link
15.03.21 Focus Online Laschets letzter Ausweg: Wenn er noch Kanzler werden will, muss er Spahn jetzt opfern Prof. Dr. Thomas Jäger Link
15.03.21 KStA Analyse zu den Wahlen Kann Laschet vom schlechten CDU-Ergebnis sogar profitieren?  Prof. Dr. Thomas Jäger Link
16.03.21 Merkur „Diejenigen, die jetzt noch Union gewählt haben ...“ - Politexperte erklärt Absturz bei den Landtagswahlen Prof. Dr. Thomas Jäger

Link (Bezahlschranke)

17.03.21 Focus Online Laschet scheitert schon jetzt mit CDU-Führung - der eigentliche Chef ist Söder Prof. Dr. Thomas Jäger Link
17.03.21 The Epoch Times „Focus“: Laschet muss auf Spahn verzichten – oder auf Kanzlerkandidatur Prof. Dr. Thomas Jäger Link
22.03.21 SZ Klimaschutz: Ein Zoll soll klimaschädliche Importe verteuern Prof. Dr. Axel Ockenfels Link
23.03.21 FAZ Gegenwind für den Klimazoll Prof. Dr. Axel Ockenfels Link
23.03.21 Handelsblatt Ladensterben: So haben Händler eine Chance, Corona zu überleben Prof. Dr. Werner Reinartz Link
24.03.21 Focus Online Von "noble Geste" bis "Realsatire zum Heulen": Polit-Experten bewerten Merkels Kehrtwende Prof. Dr. Thomas Jäger Link
25.03.21 Merkur Nach Kehrtwende zum Oster-Lockdown: Reagiert Merkel auf die Rücktrittsforderungen? Prof. Dr. Thomas Jäger Link
25.03.21 Handelsblatt Wir brauchen auf Dauer einen globalen CO2-Mindestpreis Prof. Dr. Axel Ockenfels Link
27.03.21 KStA Oster-Debakel, Maskenaffäre CDU in der Krise – Armin Laschets großer Absturz  Prof. Dr. Thomas Jäger Link (Bezahlschranke)
29.03.21 iinews-Der mobile Newsdienst Was ist eine Klimabilanz und warum brauchen wir Veränderungen- Prof. Dr. Marc-Oliver Bettzüge Link
01.04.21 News 4 teachers Berufstätigkeit der Mutter hat keine Auswirkung auf das Sozialverhalten des Kindes Prof. Dr. Marita Jacob/Daniel Kühhirt Link