AIMing for success
Akademisches Identitätsmanagement
Das akademische Identitätsmanagement (AIM) sorgt für eine eindeutige Zuordnung wissenschaftlicher Publikationen und trägt wesentlich zur wissenschaftlichen Reputation bei. Es erhöht die Sichtbarkeit von Wissenschaftler:innen und Forschungseinrichtungen gleichermaßen. Ziel des AIM ist die vollständige und eindeutige Erfassung wissenschaftlicher Leistung auf Ebene einzelner Forschenden und ganzer Institutionen.
Durch die Pflege von Profilen in Datenbanken wie ORCID, Web of Science und Scopus stellen Forschende sicher, dass jeglicher Forschungsoutput korrekt ihrer Person und der jeweiligen Institution zugeordnet wird. Die Anzahl und der Impact von Publikationen sind quantifizierbare Größen und spielen eine zentrale Rolle in institutionellen Leistungsvergleichen und Rankings. Einheitliche Namens- und Affiliationsangaben sind dabei entscheidend, um den Forschungsoutput der Universität zu Köln vollständig und korrekt darzustellen. Die Verwendung einer ORCID ist wichtig für die Open-Access Finanzierung von Publikationen über die USB.
Wir empfehlen allen Wissenschaftler:innen dringend, sich ein ORCID-Profil anzulegen und dieses mind. alle 6 Monate zu pflegen. Für ausführliche Handlungsanweisungen besuchen sie unsere Anleitung zur Profilpflege.
Sie möchten mehr über das Akademische Identitätsmanagement wissen und wünschen sich individuelle Beratung? Dann sind Sie in der Veranstaltung "AIMing for success - Akademisches Identitätsmanagement (AIM)" genau richtig:
Zeit: Mittwoch, den 25.03.2026 von 10:00 bis 11:00 Uhr
Anmeldung: https://terminplaner6.dfn.de/b/37c524ff5dd0a35ece2a93f9bb77e58f-1643118
Über dieses Kontaktformular können Sie Ihre ORCID ID der Universität zu Köln mitteilen.
Vorteile
- Eindeutige Publikationszuordnung
- Automatisierte Profilpflege
- Erhöhte Sichtbarkeit
- Präzise Datengrundlage für Anträge
- Wichtig für die Open-Access Finanzierung der USB
- Digitales CV
- Verbesserte Ranking-Daten
Forschungsdatenbanken
ORCID
ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die Forschenden eine dauerhafte und eindeutige Autorenidentifikationskennung (ORCID ID) zur Verfügung stellt. Über ein persönliches ORCID-Profil können bibliografische Daten, Publikationen und weitere Forschungsdaten, wie z.B. Preise, erfasst werden.
Das ORCID-System besteht aus drei miteinander verbundenen Komponenten: der ORCID iD, dem zugehörigem ORCID-Profil (Record), sowie Schnittstellen (APIs) zur Anbindung externer Systeme wie Verlage, Datenbanken (z. B. Scopus, Web of Science), Förderorganisationen und institutionellen Repositorien. Dies ermöglicht einen automatischen Datenaustausch und die Synchronisation von Daten, wodurch der Pflegeaufwand reduziert und Fehler bei der Publikationszuordnung vermieden werden. Forschende können neue Publikationen automatisch in ihr ORCID-Profil importieren oder manuell hinzufügen, und mit Zustimmung erfolgt die Datenfreigabe an angeschlossene Dienste.
Ein zentraler Vorteil von ORCID ist die zuverlässige Identifikation von Forschenden und deren bibliografischer Daten und Forschungsoutput, wodurch die Forschungsberichterstattung, Drittmittelanträge und bibliometrische Auswertungen erleichtert werden.
Informationen zu ORCID finden Sie hier und hier.
Ihre ORCID ID können Sie über dieses Kontaktformular der Universität zu Köln mitteilen.
Ranking:
Scopus
Scopus (Elsevier) ist eine etablierte, kuratierte Abstract- und Zitationsdatenbank mit überwiegend peer-reviewten, vorwiegend englischsprachigen wissenschaftlichen Publikationen aus zahlreichen Fachgebieten. Der Schwerpunkt liegt auf der Literaturrecherche, Zitationsanalysen und bibliometrischen Auswertungen. Die Auswahl der Inhalte erfolgt durch unabhängige Expertinnen und Experten, um die Qualität und Relevanz sicherzustellen.
Die Profile der Autorinnen und Autoren werden automatisch erstellt, wodurch bei Namensgleichheit oder -varianten doppelte Profile entstehen oder Fehler auftreten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist Scopus kostenpflichtig und daher nicht frei zugänglich.
Rankings:
Web of Science
Web of Science (Clarivate) ist eine etablierte Literatur- und Zitationsdatenbank, die überwiegend peer-reviewte, vorwiegend englischsprachige wissenschaftliche Publikationen aus zahlreichen Fachgebieten umfasst. Neben der Literaturrecherche bietet das System umfangreiche Analysefunktionen, wie z.B. Zitationsauswertungen und Impact-Messungen an.
Die Profile der Autorinnen und Autoren werden automatisiert erstellt (Kennzeichnung “This is an algorithmically generated author record”). Dadurch können bei Namensgleichheit oder -varianten doppelte Profile entstehen oder Fehler auftreten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist Web of Science kostenpflichtig und daher nicht frei zugänglich.
Rankings:
- ShanghaiRanking’s Academic Ranking of World Universities (ARWU)
- Global Ranking of Academic Subjects (GRAS)
Google Scholar
Google Scholar (Google) ist eine frei zugängliche Suchmaschine des Konzerns Google, die wissenschaftliche Publikationen aus einer Vielzahl von Quellen indexiert. Sie ordnet Publikationen automatisiert Personen zu und stellt Zitationskennzahlen bereit.
Die Erfassung und Gewichtung der Inhalte erfolgt vollständig algorithmisch und ohne redaktionelle Qualitätskontrolle. Dadurch können Duplikate sowie nicht peer-reviewte Inhalte enthalten sein. Die Algorithmen für Volltextanalysen und Rankings basieren auf Relevanz, Zitierhäufigkeit und Aktualität.
Eine Verknüpfung mit ORCID ist derzeit nicht möglich und daher wird Google Scholar lediglich ergänzend aufgeführt.
DOI-Registrierungsstellen
Crossref
Crossref ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel wissenschaftliche Forschungsergebnisse dauerhaft auffindbar, zitierbar und eindeutig verlinkbar zu machen. Der zentrale Service ist die Vergabe und Verwaltung von Digital Object Identifiers (DOIs) für wissenschaftliche Inhalte wie Fachartikel, Bücher, Konferenzbeiträge und weitere digitale Ressourcen.
Crossref betreibt eine umfassende Metadateninfrastruktur, in der unter anderem Titel, Autor:innen, Publikationsdatum, Quellenangaben und Zitationsinformationen erfasst werden. Mitgliedsverlage und -institutionen registrieren bei Crossref Publikationen, pflegen die zugehörigen Metadaten und aktualisieren diese bei Änderungen. Dadurch wird gewährleistet, dass die DOIs dauerhaft auf die aktuelle Version der Ressource verweisen.
Crossref ist eine zentrale Infrastruktur des modernen akademischen Publikationswesens und in nahezu allen relevanten bibliografischen und Monitoring-Systemen integriert. Crossref lässt sich mit ORCID verknüpfen.
DataCite
DataCite ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Schwerpunkt auf der dauerhaften Identifikation und Zitierfähigkeit digitaler Forschungsobjekte. Der zentrale Service von DataCite ist die Vergabe von Digital Object Identifiers (DOIs) für diverse Forschungsoutputs, insbesondere Forschungsdaten sowie weiterer nicht-traditioneller Forschungsobjekte.
DataCite stellt damit eine zentrale Metadateninfrastruktur bereit, die die eindeutige Identifikation und Zitierfähigkeit von wissenschaftlicher Ergebnisse unterstützt. Sie trägt zur Sichtbarkeit und Transparenz von Forschungsleistungen bei. Im Vergleich zur ähnlich arbeitenden Organisation Crossref, die überwiegend Publikationen wie Zeitschriftenartikel, Bücher und Konferenzbeiträge adressiert, liegt der Fokus von DataCite auf Forschungsdaten und weiteren digitalen Forschungsobjekten.
DataCite lässt sich mit ORCID verknüpfen.
Universität zu Köln
Publikationsrichtlinie
Anlaufstellen
Ansprechpartner:innen der Universität zu Köln an der USB
Ansprechpartner:innen von der WiSo Library der WiSo Fakultät
Die FIS-Datenbank
Das Forschungsinformationssystem (FIS) der Universität zu Köln bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Projekte, Publikationen und wissenschaftliche Aktivitäten. Als zentrale Datenbank bündelt es alle Forschungsinformationen der Universität, stellt sie kompakt dar und hält sie fortlaufend auf dem neuesten Stand. Ziel ist es, die Forschungsleistungen durch eine kontextbezogene Präsentation besser sichtbar zu machen und die Daten gemäß den Spezifikationen des Kerndatensatzes Forschung bereitzustellen. Zudem entlastet das FIS die Forschenden bei ihren Dokumentations- und Berichtstätigkeiten und unterstützt bei der Außendarstellung ihrer wissenschaftlichen Expertise. Über das zentrale FIS-Portal können Inhalte aus dem FIS der breiten Öffentlichkeit zugänglich und über die Universität zu Köln hinaus sichtbar gemacht werden. Mit der Einführung des FIS und des FIS-Portals trägt die Universität zu Köln der wachsenden Bedeutung von datengestützten Verfahren im nationalen wie internationalem Wettbewerb Rechnung.
Das FIS-Portal befindet sich aktuell noch im Aufbau.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://ris.uni-koeln.de/
Landesinitiative CRIS.NRW - Kerndatensatz Forschung
Mit der Veröffentlichung der „Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung“ hat der Wissenschaftsrat zugleich Bund und Länder aufgefordert, auf eine baldige Umsetzung dieses Standards hinzuwirken. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen dabei zum Beispiel durch die notwendige Einführung geeigneter Werkzeuge wie einem Forschungsinformationssystem unterstützt werden.
CRIS.NRW ist ein landesweites Kooperationsprojekt, das von der Digitalen Hochschule NRW empfohlen und aus Mitteln der Digitalisierungsoffensive des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wird. Die Initiative ist an der Universität Münster angesiedelt und baut auf deren Erfahrungen beim Aufbau eines Forschungsinformationssystems sowie als Pilothochschule bei der Spezifikation des Kerndatensatz Forschung auf.
Der Kerndatensatz Forschung (KDSF) definiert, welche Angaben zu Forschungsaktivitäten an Universitäten, Fachhochschulen und externen Einrichtungen erfasst werden. Er uniformiert qualitätsgesicherte, vergleichbare Daten aus sechs Feldern: Beschäftigte, Förderung von Nachwuchs, Drittmittel und Finanzen, Patente sowie Ausgründungen, Publikationen und Forschungsinfrastrukturen. Das Ziel des KDSF ist die Reduzierung redundanter Datenerhebungen für eine effiziente Berichterstattung im CERIF-Format.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.uni-muenster.de/CRIS.NRW/
https://www.kerndatensatz-forschung.de/
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