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Hilfsmittel

Außer Stiften, Linealen und zugelassenen Taschenrechnern können andere Hilfsmittel nur dann an den Klausurplatz mitgenommen werden, wenn diese ausdrücklich zugelassen sind. Dies gilt neben Aufzeichnungen, Büchern und Notizen auch z.B. für Papier, Löschblätter und zwar unabhängig davon, ob sie sich inhaltlich auf die Klausur beziehen. Hilfsmittel dürfen nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich durch die Prüferin bzw. den Prüfer oder den Prüfungsausschuss zugelassen sind. Die durch den Prüfungsausschuss zugelassenen Hilfsmittel werden auf dessen Homepage veröffentlicht. Davon abweichende Regelungen, die durch die Prüferin bzw. den Prüfer getroffen werden, werden auf den Internet-Seiten der Prüferinnen bzw. Prüfer oder der Homepage des Prüfungsausschusses bekannt gemacht.
Sofern während einer Prüfung unerlaubte Hilfsmittel in der Nähe einer Prüfungskandidatin bzw. eines Prüfungskandidaten gefunden werden, gilt ihre bzw. seine Prüfung als mit nicht ausreichend (5,0) bzw. mangelhaft (5,0) bzw. nicht bestanden bewertet. Es kommt nicht darauf an, ob das Hilfsmittel in der Klausur tatsächlich verwendet wurde oder ob es für die konkrete Klausuraufgabe hilfreich war. Entscheidend ist allein, ob das nicht erlaubte Hilfsmittel potentiell für die Klausur hätte hilfreich sein können.
Die jeweilige Prüfungskandidatin bzw. der jeweilige Prüfungskandidat ist dafür verantwortlich, dass sich keine unerlaubten Hilfsmittel während der Klausur in ihrer bzw. seiner Nähe befinden oder dass sich in erlaubten Hilfsmitteln (z.B. Gesetzestexten) keine unerlaubten Aufzeichnungen befinden. Dies gilt auch dann, wenn die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat sich dieses Hilfsmittel von einer anderen Person für die jeweilige Prüfung ausgeliehen hat.
Sofern die jeweilige Prüferin bzw. der jeweilige Prüfer keine andere Regelung trifft, gelten für die Verwendung von Gesetzestexten die folgenden Bestimmungen: Zulässig sind alle Textsammlungen aus dem Buchhandel einschließlich Loseblatt-Sammlungen und gebundener Textausgaben mit Einleitung (keine Kopien!). Die Prüfer gehen bei der Stellung der Klausuraufgaben davon aus, dass jeder Prüfling im Klausurraum über die einschlägigen Gesetzestexte mit aktuellem Rechtsstand verfügt. Veraltete Gesetzestexte werden auf eigene Gefahr benutzt. Zulässig sind Unterstreichungen, farbige Markierungen und Paragraphenverweise in den Textsammlungen. Andere handschriftliche Eintragungen - Buchstaben und Wörter - sowie sonstige Ergänzungen, das Einfügen von Seiten u.ä. sind unzulässig. Farbige Klebestreifen zur schnelleren Auffindung bestimmter Paragraphen sind zulässig, solange diese keine Buchstaben und Wörter enthalten. Eine Beschriftung mit Paragraphen ist zulässig. Zulässig ist damit z.B. der Vermerk „§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB“. Nicht zulässig ist demgegenüber ein Vermerk wie „§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB Informations- und Kommunikationssystem" oder wie "§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB I und K".

Sofern nicht ausdrücklich andere Regelungen für die jeweilige Prüfung bekannt gemacht werden, ist – mit Ausnahme der erlaubten Taschenrechner  – die Verwendung jeglicher elektronischer Hilfsmittel, die sich zur Datenspeicherung bzw. zur Kommunikation (z.B. Mobiltelefone, Smartwatches) innerhalb oder außerhalb des Prüfungsraumes eignen, nicht erlaubt.
Führt eine Prüfungskandidatin bzw. ein Prüfungskandidat ein solches elektronisches Hilfsmittel bei sich oder legt es in Griffnähe ab, gilt die Prüfung als mit nicht ausreichend (5,0) bzw. mangelhaft (5,0) bzw. nicht bestanden bewertet. Es kommt dabei nicht darauf an, ob das Gerät eingeschaltet ist oder nicht. Um sicherzustellen, dass eine Armbanduhr nicht zu Täuschungszwecken genutzt werden kann, sind diese vom Armgelenk zu nehmen. Ein Täuschungsversuch wird dann nicht angenommen, wenn das ausgeschaltete Gerät vor Beginn der Prüfung außerhalb Griffnähe (Treppenaufgang, Fensterbänke u.ä.) abgelegt wird. Das Mitführen eines solchen elektronischen Geräts außerhalb des Klausurraums während der Klausurbearbeitung (Toilettengang) stellt eine schwerwiegende Täuschungshandlung dar. Es kommt auch hier nicht darauf an, ob es eingeschaltet ist. In diesem Fall kommt der Ausschluss von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen, wodurch der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt, in Frage.
Wer ein unerlaubtes Hilfsmittel im Prüfungsraum mitführt, handelt zumindest ordnungswidrig. Dies gilt auch für denjenigen, der versucht, das Ergebnis einer Prüfungsleistung zu fremdem Vorteil zu beeinflussen. Den gesetzlichen Vorgaben folgend kann eine Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
Wer die Abnahme einer Prüfungsleistung, z.B. durch das Klingeln eines Mobiltelefons stört, kann von den jeweiligen Prüfenden oder Aufsichtsführenden von der weiteren Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. „mangelhaft“ (5,0) oder „nicht bestanden“ bewertet.
Die Lehrstühle können für die von ihnen durchgeführten Prüfungen zusätzliche Regelungen zur Verwendung von Hilfsmitteln treffen.

Studierende, die auf Grund einer Täuschung oder eines Ordnungsverstoßes eine Prüfung in einem Modul nicht bestanden haben, können zusätzliche Prüfungsversuche nach § 20 Abs. 1 der einschlägigen Bachelor- bzw. Masterprüfungsordnung nicht beantragen.

Taschenrechner

Die Prüfer gehen bei der Stellung der Klausuraufgaben davon aus, dass jeder Prüfling über einen wissenschaftlichen Taschenrechner mit den gängigen mathematischen Funktionen (Grundrechenarten, Prozent-, Quadrier- und Quadratwurzelautomatik, Potenzfunktion sowie logarithmische und trigonometrische Funktionen) verfügt. Jeder ist für die Funktionsfähigkeit seines wissenschaftlichen Taschenrechners selbst verantwortlich.
Nicht zugelassen sind Taschenrechner, die die Speicherung von Texten ermöglichen. Ausgenommen sind hierbei alle Taschenrechner, die auf der Tastatur nicht über das vollständige Alphabet verfügen. Des Weiteren sind CAS-Taschenrechner nicht zugelassen. In Zweifelsfällen hat ein Prüfling auf Verlangen der Aufsichtsführung im Anschluss an die Klausur den Taschenrechner zwecks Überprüfung seitens des Prüfungsausschusses zur Verfügung zu stellen. Eine Liste zulässiger Geräte wird auf der Unterseite Taschenrechner auf den Internet-Seiten des Gemeinsamen Prüfungsamtes bekannt gegeben. Die Liste wird laufend aktualisiert und den Aufsichtführenden ausgehändigt. Sofern Zweifel hinsichtlich noch nicht zugelassener Geräte bestehen, gibt die genannte Web-Seite entsprechende Hinweise für eine mögliche Überprüfung.
Die Verwendung nicht zulässiger Geräte stellt einen Täuschungsversuch dar, der entsprechend der Vorgaben der Prüfungsordnung geahndet wird. 

Wörterbücher

Die Nutzung von Wörterbüchern ist in allen Prüfungen der Fakultät verboten. Damit ist u.a. auch die Nutzung von Wörterbüchern in englischsprachigen Prüfungen nicht erlaubt.

Unbeschadet hiervon dürfen Prüfungskandidatinnen bzw. Prüfungskandidaten, die nicht über eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung verfügen, bei den Bachelor-Prüfungen auf Antrag weiterhin fremdsprachlich-deutsche Wörterbücher verwenden. Fachwörterbücher sind ausgeschlossen. Die Wörterbücher dürfen keinerlei handschriftliche Eintragungen enthalten.


Spätestens drei Wochen vor ihrer bzw. seiner ersten Prüfung muss die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat einen formlosen Antrag beim Prüfungsamt einreichen. Dem Antrag ist eine Kopie der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. DSH-Zeugnis) beizufügen. Sind alle Kriterien erfüllt, erhalten diese einen schriftlichen Bescheid, der in die Klausurräume mitzubringen ist, damit die Aufsicht die Berechtigung feststellen kann. Kann sie nicht vorgelegt werden, besteht keine Berechtigung zur Verwendung von Wörterbüchern, sodass eine Bewertung der Prüfung mit „nicht ausreichend" (5,0) bzw. „mangelhaft“ (5,0) bzw. nicht bestanden in Betracht kommt.

Sonderregelungen für einzelne Prüfungen

  • Basismodul Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht

  • Prüfungsteil Rechtswissenschaften für Volkswirte im Aufbaumodul Institutionen

  • Ergänzungsmodul Gesundheitsrecht

Zulässig sind alle Textsammlungen aus dem Buchhandel einschließlich Loseblatt-Sammlungen und gebundener Textausgaben mit Einleitung (keine Kopien!). Die Prüfer gehen bei der Stellung der Klausuraufgaben davon aus, dass jeder Prüfling im Klausurraum über die einschlägigen Gesetzestexte mit aktuellem Rechtsstand verfügt. Veraltete Gesetzestexte werden auf eigene Gefahr benutzt.
Zulässig sind Unterstreichungen, farbige Markierungen und Paragraphenverweise in den Textsammlungen. Andere handschriftliche Eintragungen - Buchstaben und Wörter - sowie sonstige Ergänzungen, das Einfügen von Seiten u.ä. sind unzulässig. Farbige Klebestreifen zur schnelleren Auffindung bestimmter Paragraphen sind zulässig, solange diese keine Buchstaben und Wörter enthalten. Eine Beschriftung mit Paragraphen ist zulässig. Zulässig ist damit z.B. der Vermerk „§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB“. Nicht zulässig ist demgegenüber ein Vermerk wie „§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB Informations- und Kommunikationssystem" oder wie „§ 9 Abs. 1 Satz 2 HGB I und K".
Die Gesetzestexte werden im Klausurraum auf Eintragungen oder Ergänzungen von der Aufsicht kontrolliert.
Die Verwendung einer mit unzulässigen Eintragungen oder Ergänzungen versehenen Textsammlung hat in der Regel zur Folge, dass die Klausur mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. „mangelhaft“ (5,0) bewertet wird. Es spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, ob sich die beanstandete Eintragung oder Ergänzung auf die konkrete Klausuraufgabe bezieht oder nicht. Ein Prüfling muss sich die Folgen unzulässiger Eintragungen oder Ergänzungen auch dann zurechnen lassen, wenn diese - beispielsweise bei einer entliehenen Textsammlung - nicht von ihm selbst vorgenommen wurden.
Anderweitige Hilfsmittel wie Taschenrechner etc. werden in der Klausur nicht benötigt und sind unzulässig.

  • Basismodul Statistik

  • Aufbaumodul Statistik

In beiden Fachprüfungen ist die Benutzung der folgenden eigenen - nicht vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellten - Formelsammlung bis auf weiteres generell zugelassen:
E. Bomsdorf, E. Gröhn, K. Mosler und F. Schmid: Definitionen, Formeln und Tabellen zur Statistik.
In beiden Fachprüfungen ist ferner – wie in allen Fachprüfungen – die Benutzung eines wissenschaftlichen Taschenrechners generell zugelassen.
Die Prüfer gehen bei der Stellung der Klausuraufgaben davon aus, dass jeder Prüfling im Klausurraum über die vorgenannten Hilfsmittel verfügt.
In die oben genannte Formelsammlung dürfen Eintragungen und Markierungen jedweder Art vorgenommen werden. Es dürfen jedoch keine zusätzlichen Seiten mit Eintragungen eingelegt oder eingeklebt sein; derartige Ergänzungen gelten als Ordnungswidrigkeit bzw. Täuschungshandlung mit den hieraus resultierenden Rechtsfolgen.
Die Formelsammlungen werden im Klausurraum hinsichtlich ihrer Zulässigkeit sowie hinsichtlich möglicher Ergänzungen von der Aufsichtsführung kontrolliert. Die Verwendung einer nicht zugelassenen Formelsammlung bzw. die Verwendung einer mit unzulässigen Ergänzungen versehenen Formelsammlung hat in der Regel die Rechtsfolge, dass die Klausurarbeit als mit der Note „nicht ausreichend“ bzw. „mangelhaft“ (5,0) bewertet gilt. Es spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, ob sich die Ergänzungen auf den in die Formelsammlung eingefügten Seiten auf die konkrete Klausuraufgabe beziehen oder nicht. Ein Prüfling muss sich die Folgen unzulässiger Ergänzungen der Formelsammlung auch dann zurechnen lassen, wenn diese Ergänzungen – beispielsweise bei einer entliehenen Formelsammlung – nicht von ihm selbst vorgenommen wurden.

  • Basismodul Mathematik

  • Basismodul Mathematics / Methods. Block I: Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler

Die Regelungen für Hilfsmittel für die Fachprüfung Basismodul Mathematik (Wirtschaftsinformatik) entnehmen Sie bitte den Informationen des jeweiligen Prüfers.

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Zur Klausur hat jeder Studierende eine handschriftliche Formelsammlung mitzubringen. Dabei gelten folgende Regeln: Es ist ausschließlich ein einziger Ausdruck in DIN A4 des Formulars, das im Ilias-Kurs der Vorlesung zur Verfügung steht, zu verwenden.  Auf diesem müssen an den vorgegebenen Stellen Initialen und Matrikelnummer eingetragen sein. Dann ist das Formular auf ein Blatt DIN A4-Papier (blanko oder kariert) auszudrucken. Der Ausdruck der Formelsammlung ist anschließend handschriftlich und eigenhändig, also mit Stift auf Papier persönlich zu beschreiben. Ein elektronisches Erstellen der Formelsammlung, etwa mittels elektronischen Stifts auf einem Tablet und späteres Ausdruck ist nicht gestattet. Ebenso ist das Verwenden von Kopien von handschriftlichen Formelsammlungen nicht gestattet. Die Rückseite des DIN A4-Blattes darf auch entsprechend beschrieben sein. Der Inhalt bleibt vollständig dem Studierenden überlassen. Die Formelsammlung muss mit der Klausur abgegeben werden. Wenn ein Studierender keine Formelsammlung verwenden möchte, ist ein DIN A4-Ausdruck des mit Initialen und Matrikelnr. beschrifteten, ansonsten leeren Formulars mit der Klausur abzugeben.