Die Universität zu Köln gehört erneut zu den gründungsfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Im Deutschen Startup Monitor 2026 erreicht sie wie bereits im Vorjahr Rang 2 und bleibt damit die gründungsfreundlichste nicht-technische Volluniversität Deutschlands. 4,2 Prozent der befragten Gründerinnen und Gründer haben ihren höchsten akademischen Abschluss an der Universität zu Köln erworben. Nur die RWTH Aachen erreicht mit 5,7 Prozent einen höheren Anteil.
Der aktuelle Deutsche Startup Monitor, für den 1.803 Gründerinnen und Gründer sowie Geschäftsführende befragt wurden, unterstreicht zugleich die Bedeutung von Hochschulen für das Startup-Ökosystem: Bei 59 Prozent der Start-ups geht das Produkt direkt oder indirekt aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hervor, 51 Prozent wurden von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen unterstützt. Besonders wichtig sind dabei die Vernetzung mit der Startup-Szene und der Zugang zu potenziellen Teammitgliedern.
Auch die Universität zu Köln hat ihre Gründungsförderung in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Die Zahl der unterstützten Gründungen stieg von 14 im Jahr 2020 auf 44 im Jahr 2025. An der WiSo-Fakultät verbindet sich dabei die Förderung unternehmerischen Denkens mit der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft. Entrepreneurship und unternehmerisches Denken sind ein wichtiges Element im Lehrplan der WiSo-Fakultät und vermitteln Studierenden die Möglichkeit, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch zu denken und innovative Lösungen zu entwickeln.
Ein wichtiger Akteur im Kölner Gründungsökosystem ist das Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität zu Köln. Seit 2026 betreibt Gateway gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbüro der Universität zu Köln zudem das Fokuszentrum Climate Innovation.NRW, das nachhaltigkeitsorientierte Start-ups unterstützt. Darüber hinaus ist die Universität Teil der Gateway Factory, die vielversprechende Deeptech-Start-ups beim Wachstum unterstützt und zu den zehn von der Bundesregierung geförderten Startup Factories gehört.
„Als Universität wollen wir wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur gewinnen, sondern mit ihnen Wirkung in Wirtschaft und Gesellschaft entfalten. Gründungen sind dafür ein wichtiger Weg: Sie bringen neue Ideen in die Anwendung und schaffen Lösungen für konkrete Herausforderungen“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln.
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