Eine bibliometrische Studie von Edwin Keiner, die soeben in der Zeitschrift “Tertium Comparationis” veröffentlicht wurde, analysiert Zitationsnetzwerke in der Bildungsforschung – mit Schwerpunkt auf interkulturellen, internationalen, vergleichenden, migrationsbezogenen und nachhaltigkeitsbezogenen Themen in Deutschland und Großbritannien.
In allen Themenbereichen wurden die 20 Autoren mit den meisten Verbindungen (Zitierungen) ermittelt, gemessen anhand der Werte der Total Link Strength (TLS). Im Bereich der vergleichenden Bildungsforschung belegt Matthias Pilz mit einem TLS-Wert von 435 und 25 Zitaten den 11. Platz, neben Forschern wie Marius R. Busemeyer (Universität Konstanz), David Soskice (Universität Oxford), Kathleen Thelen (Massachusetts Institute of Technology & Harvard University) und John W. Meyer (Stanford University).
Damit ist Matthias Pilz einer der wenigen deutschen Forschenden, die in zwei Forschungsfeldern als gut vernetzter Bezugspunkt fungieren und eine Brücke zwischen der vergleichenden Bildungswissenschaft und der internationalen Berufsbildungsforschung schlagen.
Keiner E. (2025). Comparative explorations in the communicative areas of intercultural, international, comparative, migration- and sustainability-related educational research. Tertium Comparationis, 31(2), 234-270. https://doi.org/10.31244/tc.2025.02.06